Sleepless_WorldWe give this life to our children and teach them to hate this place...
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I'm walking in the park And I'm talking to the dark But there ain't nobody listening My heart has turned to stone When I found myself alone Now all I do is whisper to the dark

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Teil 9

2 Tage später

Lauri durfte aus dem Krankenhaus. Die tour wurde verschoben und wir fuhren nach Hause. Die zwei Fans wurden wegen Mordversuchs eingebuchtet.

Nun sassen wir zu Hause und ich pflegte meinen kleinen Schatz, was gar nicht so einfach war, denn jeder der ihn kennt, weiss dass er nie still sitzen kann. Lauri lag mit dem Kopf auf meiner Schoss. Zum glück war mein Sofa gross genug, so dass er bequem liegen konnte.
Ich strich ihm über die Stirn und genoss es ihn zu sehen. „Was hältst du von einem kleinen Spaziergang, bitte?“ fragte Lauri zuckersüss wie ein kleines Kind.
Mit Erfolg. „Ok, aber nicht übertreiben.“ Wir gingen zu dem kleinen Park in der Nähe. Wir setzten uns auf eine Bank und hielten Händchen. „Was hättest du gemacht, wenn ich jetzt tot wäre?“ fragte er etwas abwesend.
„Ich wäre dir gefolgt,“ sagte ich,“ ich kann nicht ohne dich leben.“ Er nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich leidenschaftlich.
Ich wollt ihn spüren, doch andererseits musst er sich schonen. Die Schürfwunde am Kinn und das blaue Auge erinnerten immer noch an den Unfall.
„Mach dir keine Sorgen, es geht mir wieder gut.“ Ich sah ihn an. Er sah die Tränen in meinen Augen. Ich erzählte ihm was mit meiner Familie passiert ist.
Er versprach mir aufzupassen und zur Nachuntersuchung zu gehen.
„ Singst du mir den Song nochmals vor? Irgendwann?“ Erstaunt sah ich ihn an. Er konnte sich tatsächlich noch erinnern. Ich nickte und lächelte ihn an.

Zurück zu Hause liess ich uns ein Bad ein, denn ich hatte ziemlich kalt, ausserdem entspannt es mich.
Vergnügt schaut Lauri mir beim ausziehen zu. Nur noch in Unterwäsche stehe ich vor ihn hin, ziehe ihm sein Shirt aus und grinse ihn versaut an.
Ich packe ihn am Hosenbund und ziehe ihn zu mir, küsse seine Brustkorb, seinen Hals und dann seine Lippen. Wehrendessen öffnete er seine Hose und liess sie zu Boden fallen.
Flink öffnet er meinen BH und lässt ihn fallen. Leidenschaftlich küsst er mich.
Wir ziehen uns ganz aus und steigen in die Wanne. Das arme Wasser fühlt sich grossartig an. Lauri zieht mich an sich. Ich sitze nun auf ihm, sehe in seine Augen und vergesse alles um mich herum.
Ich spüre seine heiss brennenden Küsse auf meinem Körper. Ich wollte ihn spüren, nie mehr loslassen.
Ich fühlte wie er in mich eindrang. Niemand konnte ihn mir wegnehmen. Mein kopf war leer, wollte nicht denken, nur fühlen. Zärtlich biss ich in seine Schulter, es schien ihm zu gefallen, machte ihn heisser.
Seine Hände griffen nach meinen Hüften, geben den Rhythmus an.
Seine Erregung steig ins unermessliche und ich spürte wie er in mir kam.
Erschöpft legte ich meinen Kopf an seine Schulter, küsste zart seinen Nacken, schloss die Augen und lauschte seinem Atem.

Danach kuschelten wir uns aufs Sofa und sahen uns einen Film an. Wir waren glücklich und alles war gut, bis auf die Presselaute und die einzelnen Fans , die uns immer noch nicht in ruhe liessen.
„Schatz, was hältst du davon zusammen zu ziehen? Ich meine in den letzten paar Wochen war ich eh kaum in meiner Wohnung.“ Lauri sah sie erwartungsvoll an. „Ja, wenn wir ein nettes Zuhause finden.“ „Ich hab da was gesehen. Ein kleines Häuschen am Stadtrand. Ich würde gerne morgen dort vorbei schauen.“
„Ok, ich bin schon gespannt. Und du bist sicher, dass du es mit mir aushältst,“ grinste ich ihn an. Er lächelte zurück und küsste mich.

Teil 10

Lauri rief dem Vermieter des Hauses an und heute Nachmittag konnten wir es ansehen. Das Haus war wunderschön. Ich fühlte mich jetzt schon total wohl und wir beschlossen es zu kaufen. Ein paar Umbauten mussten noch gemacht werden, deswegen konnten wir erst in 3 Monaten einziehen.
Da sich Lauri schon besser fühlte, beschlossen wir einige Gigs der letzten Tour nachzuholen.

Nach der Tour

Der letzte Gig fand heute Abend statt, im Tavastia Club. Die Leute waren richtig in Feierstimmung. Nervös wie immer stand ich am Bühnenrand und wartete bis wir beginnen konnten.
Lauri massierte immer meine Schultern und Antti riss dumme Witze. Noch 2 Minuten und wir konnten beginnen.
Das Intro setzte sein, ein letzter Kuss von Lauri und ich stand vor meinem Mikro.
Das Haus rockte und sie Gäste sangen alle Songs mit. Doch bei den Songs Prisoner und through your eyes waren alle ganz ruhig. Ein Meer aus Feuerzeugen bildete sich und erhellte den Raum. Ich war von diesem Anblick so gerührt, dass Tränen in meine Augen stiegen. Mit zitternder Stimme verabschiedete ich mich und ging von der Bühne. Lächelnd mit verheulten Augen fiel ich Lauri um den Hals, küsste ihn und wünschte ihm viel Glück. Entspannt setzte ich mich an die Bühnenseite und sah ihm zu.
Der Abend war grossartig und wir feierten nach der Show gemütlich. Sturz besoffen liefen wir nach Hause. Seit einer Woche lebten wir in unserem neuen Haus. Es war einfach toll hier.


Teil 11

Die Zeit war schnell vergangen und es war bereits Winter. Aneinander gekuschelt sassen wir vor dem Kamin. Lauri strich zärtlich durch mein Haar. „Ich muss dir was sagen.“ Lauri sah mich neugierig n. „Aber du darfst nicht böse werden.“ Er nickte. „ Lauri ich bin schwanger,“ sagte ich biss mir auf die Unterlippe. Ich hatte schreckliche Angst davor, wie er reagiert. Lauri schien überglücklich zu sein, nahm mich in seine Arme und knuddelte mich durch. „Dass nenn ich perfektes Timing. Ein neues Haus , ein Baby und dann fehlt nur noch die Hochzeit und wir sind eine richtige kleine Familie.“
Erstaunt sah ich ihn an. „das Wort Hochzeit aus seinem Mund?“ dachte ich mir.
Er zog etwas aus seiner Hosentasche. „ Ich wollte dich heute damit überraschen. Danii ich liebe dich und ich möchte dich nie wieder gehen lassen. Ich möchte mit dir alt werden. Möchtest du das auch?“ fragend sah er mich an. Und hält mir das Kästchen mit dem schönsten Ring den ich je gesehen habe, vor die Nase.
„Ja, ich bin so glücklich mit dir,“ ich schlang meine Arme um ihn und küsste ihn innig.
Tränen der Rührung liefen über meine Wangen. Lauri steckte mir den Ring and und wischte die Tränen weg.
An ihn gekuschelt lag ich in einem Armen und schlief friedlich ein. Im Halbschlaf bekam ich noch mit wie er mich hoch hob und aufs Bett legte.

Als ich am nächsten Morgen auf wachte, sass Lauri in der Küche und zeichnete etwas. „Was tust du da?“
„Ich zeichne einen Plan, wie wir das Kinderzimmer einrichten könnten,“ grinste er stolz. Ich konnte mir mein Lachen nicht verkneifen :“ Schatz, das Baby ist Fingernagel gross, wir haben noch 9 Monate.“
Verlegen sah er zu Boden:“ Können wir trotzdem heute Nachmittag Babysachen kaufen gehen?“ „Ja, wenn du möchtest klar,“ grinste ich, gab ihm einen Kuss und ging ins Bad.
Frisch gestylt fühlte ich mich besser und war bereit für mein erstes Babyshopping.
Natürlich blieben wir nicht unentdeckt. Abends in den Nachrichten war es schon zu sehen. Kaum waren die Nachrichten vorbei klingelte unser Telefon und beide Handys.
Aki, Antti und Tim waren die ersten die Anriefen. Eero, Pauli und Kai kamen gleich vorbei.
Wir feierten noch unsere Verlobung und die Schwangerschaft. Alle freuten sich für uns.


Teil 12

3 Wochen später war das Kinderzimmer fertig eingerichtet. Ich freute mich schon so auf das Baby, musste aber noch 8 Monate warten. Ebenfalls beschlossen wir erst zu heiraten , wenn unser Kind etwas älter ist, denn ich wollte nicht mit Babybauch im Hochzeitskleid stecken.
Streitthema war ebenfalls die Namen für das Kind. Lauri mochte all die komischen finnischen Namen. Wenn es so weiterging würde es in 8 Monaten immer noch keinen Namen haben.
Lauri hat jedenfalls schon ein Gute Nachtlied für das Baby geschrieben. Er ist echt süss, fürsorglich und ich bin sicher er wird der beste Vater der Welt.

3 Monate später

Mein Bauch ist schon deutlicher zu sehen. Ich hatte heute einen Arzttermin und ich weiss jetzt dass es ein Mädchen wird.
Gestern haben wir noch unsere neues Album aufgenommen.
Der Clip der ersten Single wird einfach ein zusammenschnitt von Live-Bildern.
10 Gigs werden wir noch spielen und dann ist Babypause angesagt.

Ich habe ein süsses Mädchenkleid gekauft um Lauri zu überraschen. Er wollte ein Mädchen haben und nun gibt’s eins.
Nach dem Abendessen sassen wir noch am Tisch und Lauri erzählte mir wie sehr die Journalisten ihn genervt haben. „Wie können die immer nur die gleichen dummen Fragen stellen?“ Ich lächelte nur und gab ihm einen Kuss und holte das Geschenk aus dem Schrank. „Eine kleine Überraschung für meinen Daddy,“ zwinkerte ich ihm zu. Schnell packte er das Geschenk aus und sah mich schief an. „Pink?“ Ich verdrehte die Augen:“ Ja, pink. Weisst doch was das bedeutet?“ Mit naiven Blick sah er mich an. „Wir bekommen ein Mädchen.“ „ 100 Punkte für den Kandidaten!“ grinste ich und umarmte ihn. „Wir kriegten ein Mädchen!“ schrie er und hüpfte umher. Ich konnte vor Lachen kaum mehr. In den nächsten paar Tagen, kaufte er alle süssen Mädchensachen die er sah.

1 Woche später

Ich hab wieder nen Arzttermin doch diesmal kommt Lauri mit, was mich sehr stolz auf ihn macht, denn wie meine neuen „Freundinnen“ vom Schwangerschaftsturnen erzählten, würden sich ihre Männer liebend gerne drücken.
Ich jedoch sass nun mit Lauri Händchen haltend da und wartete auf den Arzt. Lauri war echt süss, strich mir oft über mein Bäuchlein und versuchte der kleinen Geschichten durch meinen Bauch zu erzählen.
Manche Leute fanden es wohl ziemlich ungewöhnlich, denn wir wurden oft angelächelt. Ich jedoch fand es super und ich fühlte mich pudelwohl, obwohl mein Bauch immer grösser wurde. Er wusste genau was er tun musste, damit ich mich wohl und geborgen fühlte.
„ Frau Vermaas, bitte,“ rief die Schwester. Lauri und ich begaben uns in den Untersuchungsraum. Nun wusste Lauri auch wieso es anderen Männern peinlich war. Etwas entsetzt und verwirrt starrte er den Stuhl an.
Gemütlich setzte ich mich auf diesen und der Arzt begann mit dem Ultraschal. Gespannt sah Lauri auf den Bildschirm, kniff die Augen zusammen und versuchte verzweifelt ein Kind zu entdecken. Der Arzt lächelte ihn verständnisvoll an und zeigte auf das Baby.
Ich glaube ich habe seine Augen noch nie so glänzen sehen. Als der Arzt und die ausgedruckten Bilder brachte, schnappte Lauri sich diese gleich – mein kleiner stolzer Gockel 

Danach ging es in den Bandraum. Er liess den Jungs nicht mal richtig Zeit um uns zu begrüssen, denn er hielt direkt allen die Fotos unter die Nase und redete in rekordverdächtiger Geschwindigkeit auf sie ein.
Ich machte es mir hingegen auf der Couch gemütlich und sehen amüsiert zu.
Als sich Lauri nach einer Viertel Stunde beruhigt hatte, begannen sie mit spielen.
Verträumt sass ich da und genoss die Musik. Plötzlich spürte ich etwas komisches in meinem Bauch. Etwas ängstlich fasste ich mich an meinen Bauch. Lauri sah das etwas nicht stimmte und kam zu mir.
„Alles ok?“
„Ja, nur mein Bauch fühlt sich komisch an. Ich glaub unser Baby hat getreten. „
„Lass mich mal fühlen!“ Lauri legte seine Hand auf meinen Bauch und wartete. „Da, es tritt wirklich.“ Begeistert strahlte Lauri mich an.
„Wird wohl ganz wie der Vater und rockt jetzt schon mit,“ grinste Aki.
Nach 4 Stunden sassen die Jungs erschöpft auf den Sofas. „ Können wir nach Hause? Ich bin müde,“ sagte ich zu Lauri. Dieser nickte und wir verabschiedeten uns von den Jungs.
Zuhause angekommen legte ich mich erschöpft auf unser Sofa und schloss die Augen. Ich hätte nie gedacht, dass eine Schwangerschaft so an den Kräften zieht.
Lauri setzte sich neben mich und Blättere in irgendwelchen Katalogen. „ Aki hat sicher recht, unsere kleine wird mal ne echte Rockerin,“ grinste Lauri. „Lass sie doch erst mal auf die Welt kommen“, nuschelte ich müde vor mich hin. Lauri brachte mich zu Bett und verschwand dann wieder im Wohnzimmer.

Ich wachte erst am nächsten Tag am früheren Nachmittag auf. Hab echt nicht gewusst, dass ich so lange schlafen kann.

Im zukünftigen Kinderzimmer war es ziemlich laut, daher stand ich auf um nach zu sehen was das war. Als ich im Türrahmen stand und sah was es war, traf mich fast der Schlag. „ Emm Schatz, was ist das alles?“ fragte ich verwirrt. Lauri und Pauli grinsten mich breit an:“ Der Baby-Bandraum.“ Mit offenem Mund stand ich da und wusste nicht was sagen. „ Aber das Baby wird erst in 2 Jahren vielleicht fähig sein auf diesem Schlagzeugstühlchen zu sitzen,“ stotterte ich,“ und wie soll es singen, Schlagzeug, Gitarre und Bass zur gleichen Zeit spielen?“ „ Pauli grinste mich nur dumm an und meinte: „ Naja, Eeros Frau ist auch schwanger und Aki und ich regeln das mit unseren Freundinnen schon.“ Wie blöd stand ich nun da. „Wisst ihr überhaupt was ihr da sagt!? Seit ihr jetzt völlig irre!“ schrie ich die Jungs an und knallte die Türe zu. Ich wusste nicht genau wieso, aber ich war stink sauer, sperrte mich im Zimmer ein und hörte laut Musik. Das Baby bewegte sich wieder, aber am wildesten war es immer wenn es Papi singen hörte.
Lauri wusste er müsse mich in Ruhe lassen, doch nach 2 Stunden ging die Tür auf und ein etwas zerknauster Lauri steckte den Kopf ins Schlafzimmer. „Darf ich rein kommen?“ „ Ja und es tut mir leid wegen vorhin, ich weiss auch nicht was mit mir los ist.“
„ Tut mir auch leid. Ich kauf immer Sachen für die kleine ohne dich zu fragen. Ausserdem hast du ja recht, unsere Süsse ist in nächster Zeit noch zu klein für so was. Aber die Idee mit den Kindern war doch gar nicht so doof.“ Ich schnappte mir ein Kissen und knallte es ihm an den Kopf. So ein blödes Gesicht wie jetzt hat er noch nie gezogen. Ich konnte mich vor lachen kaum halten. „Ja, das findest du wieder lustig. Schwangere sind echt irre.“ Ich nickte nur und strich mir die Tränen aus den Augen. „Komm her kleiner“, sagte ich und streckte ihm meine Arme entgegen. Zum kuscheln konnte er noch nie nein sagen. Aneinander gekuschelt lagen wir da. Ich war echt zum Sensibelchen geworden und brauchte meine täglichen Streicheleinheiten.

5 Monate später

Schreckliche Schmerzen zwangen mich zu Boden. Ich schrie nach Lauri. Ich sah wie er die Treppe runterrannte und mich versuchte zu beruhigen. Nun ist alles schwarz um mich.

Lauris Sicht:

„Oh mein Gott!“ dachte ich als ich sie schreien hörte. Sie lag am Boden und hielt sich den Bauch. Plötzlich wurde sie bewusstlos. Ich rief den Krankenwagen, wartete mit ihr in meinen Armen. Der Krankenwagen kam und fuhr mit ihr mit Blaulicht in Spital.
Sie wurde direkt in den Kaisersaal gebracht. Ich durfte nicht mit. Nun sass ich hier, allein, ängstlich und schwach wie ich war. Ich entschloss mich Eero anzurufen.
Dieser kam direkt ins Spital. „Mach dich nicht fertig, es ist bestimmt nicht so schlimm,“ sagte er und nahm mich in den Arm.
Die Tür ging auf und der Arzt kam raus. „Sind sie Herr Ylönen?“ „Ja, was ist mit meiner Verlobten und dem Baby?“ „Soweit ist alles gut. Ihre Verlobte hatte solche Schmerzen, dass sie zusammen brach. Das Kind wollte auf die Welt kommen, doch ihr Körper war noch nicht soweit. Wir haben ihre Tochter per Kaiserschnitt geholt.
Wie soll das Kind übrigens heissen?“ “Hope“, sagte Lauri,“ kann ich meine Tochter und Danii sehen?” „ Ihre Verlobte ist im Aufwachraum, in einer Stunde wird sie verlegt. Ihre Tochter können sie gleich sehen.“ Lauri und Eero folgten dem Arzt. Eero blieb an der Scheibe stehen und Lauri durfte in den Babyraum. Mit einem sterilen Kittel bekleidet betrat er den Raum. Eero musste lachen, denn Lauri sah wie ein kleiner grüner Schlumpf aus. Die Schwester legte Lauri die kleine Hope in den Arm. „Sie ist wunderschön,“ dachte Lauri und strahlte . Am liebsten hätte er seinen kleinen Engel nicht mehr losgelassen, doch nach einer Weile nahm die Schwester Hope und legte sie zurück in ihr Bettchen.
„ Sie muss sich noch vom Geburtsstress erholen,“ meinte diese.
Lauri nickte und verliess den Raum. „Die ist ja so süss und so klein“, meinte Eero,“ aber nun lass uns zu Danii gehen.“ Eero nahm seinen Freund in den Arm und fragte am Empfang nach Daniis Zimmer. „Zimmer 205 im 2ten Stock,“ sagte die Schwester freundlich.
Ich öffnete ihre Tür und erschrak. Danii war blass, hatte weiss-bläuliche Lippen und hatte dunkle Augenringe. Tränen schossen in meine Augen, meine Beine liessen nach und ich sank zu Boden. Eero hob mich hoch und führte mich zum Stuhl neben dem Bett.
Die Tür geht auf und der Arzt kommt rein. Er sieht mich mitfühlend an:“ Ihrer Verlobten geht es gut. Sie ist nur etwas mitgenommen von der OP. Nach ein bisschen schlaf ist alles besser,“ sagte er und klopfte mir auf die Schultern.
Ich nahm Daniis Hand und streichelte sie sanft. Ihr Finger bewegten sich, ein Augenzwinkern. Langsam öffnet sie ihre Augen und sieht mich an, „Hey Schatz, wie geht es dir?“ fragte ich. „Wo bin ich was ist passiert?“ „ Wir haben eine Tochter. Die Ärzte mussten einen Kaiserschnitt machen. Dir und Hope geht es gut,“ strahlte ich sie an.
Sie lächelte mich müde an und schlief mit einem Lächeln ein.


Teil 13

2 Wochen später

Lauri konnte nun seine zwei Engel vom Krankenhaus abholen. Glücklich fuhren wir nach Hause. Nun waren wir eine kleine glückliche Familie. Bald ging es mir auch besser, es musste mir besser gehen, denn bald würde Lauri wieder auf Tour gehen. Antti, Tim & Kai stellten sich zu Verfügung mir zu helfen und ich war sehr dankbar.
Der Abschied war ziemlich Tränenreich, was eigentlich nicht zu mir passte. Ich weinte selten, doch dies war was anderes. Seit ich mit Lauri zusammen bin, waren wir nie länger getrennt. Und jetzt hat ich auch noch ein Kind, auf das ich alleine aufpassen musste. Der Bus fuhr los und wie ein begossener Pudel stand ich da und sah wie er um die Ecke verschwand. Antti legte sanft seinen Arm um mich: „ Seih nicht so traurig, bald ist er wieder zurück, wirst sehen.“ Wir gingen zurück ins Haus, wo auch die anderen zwei mit meinem kleinen Engel warteten. Hope war wirklich die beste Wahl, denn jedes mal wenn ich traurig war, grinste die kleine mich frech an. Sie hatte das gleiche Lächeln wie ihr Vater und ihre grossen strahlenden Augen wurden auch immer grüner.
Lauri rief jeden Tag an und fragte was Hope macht und wie es ihm geht. Er schien auch sehr unter der Trennung zu leiden. Bei Interviews schien er geistig Abwesend zu sein, blickte nur auf wenn er über Hope ausgefragt wurde. Kein Lächeln huschte über seine Lippen.
Sogar die Jungs schienen sich langsam Sorgen zu machen. Deshalb entschloss ich mit Antti nach Deutschland zu fahren und meinen Schatz zu überraschen. Eero hat mir den Tourplan geschickt und heute Abend würden wir sie in Berlin überraschen.
Als wir im Hotel ankamen, holte ich den Schlüssel zu Lauris Zimmer. Antti nahm ein eigenes Zimmer und kümmerte sich um Hope.

Lauris Sicht:

Der Gig war einfach die reinste Katastrophe. Wie kann es sein dass ich meine eigenen Songs vergesse. Genervt ging ich ins Hotel und wollte meinen Schlüssel abholen. „ Es tut mir leid, aber ihr Schlüssel ist nicht hier. Jemand hat ihn schon geholt“, sagte die Frau an der Rezeption. „Oh nein, nicht schon wieder so scheiss Groupies!“, dachte ich und ging genervt zum Lift.
Dort hab ich mich schon mental darauf vor bereitet was ich vor finden würde, quietschende nackte Groupies.
Genervt klopfte ich an die Tür. Die Klinke ging runter und ich wollte schon losschreien, als mich jemand sehr vertrautes anlächelte. „ Überraschung!“ grinste mir Danii entgegen. Überglücklich schloss ich sie in meine Arme und knuddelte sie durch. „Was machst du hier? Und wo ist Hope?“
„ Die Jungs haben mir gesagt wie schlecht es dir geht, also wollt ich dich überraschen. Und Hope ist im Nebenzimmer bei Antti.“

Wir verbrachte eine wundervolle Nacht zusammen und Lauri schien es schon besser zu gehen. Leider musste ich mit Hope und Antti am nächsten Tag wieder Nachhause.


Teil 14

Das Tourende

Endlich waren unsere Jungs zurück. Die Tour war ein toller Erfolg für die Jungs, aber sie waren trotzdem froh endlich wieder Zuhause zu sein.
Wir feierten noch ein bisschen bei uns. Ich konnte ja schlecht mit Hope in irgend ein Pub gehen. Sie schlief fröhlich in ihrem kleinen Bettchen und ich sass mit Babyphon und mit einem Glas Cola bewaffnet mit den Jungs im Wohnzimmer.
Wir feierten ausgelassen und genossen das Leben ohne Tourstress. Der nächste Termin war erst in einer Woche. Eine Preisverleihung. Der Babysitter war organisiert und ein super sexy Kleid hat ich auch.

Tag der Preisverleihung

„ Schatz, kannst du mir kurz helfen, ich krieg das Kleid nicht zu,“ rief ich. Grinsend schloss er es mir. „wann kommt der Babysitter? Ich würde sie gerne noch sehen,“ sagte Lauri besorgt. „Mach dir keine Sorgen, anscheinend soll sie echt gut sein, und schon viele Babys gesittet haben.“ „ Trotzdem, ich hab ein komisches Gefühl, meine Kleine an einer Fremden zu überlassen.“
Danii lächelte und küsste ihren Schatz zart.
An der Tür klingelte es und eine junge Frau stand vor der Tür. Danii zeigte dem Babysitter alles. Danach verliessen das Haus.
Die Limousine stand schon vor der Tür. Wir alle fuhren zusammen zum Event.
Ich hatte schon lange nicht mehr vor Kameras gestanden und das Blitzlicht tat schon fast ein bisschen weh. Gemütlich setzten wir uns in die Halle und genossen die Preisverleihung. Dieses Jahr war es echt witzig gemacht und The Rasmus sahnten echt ab. Stolz mit je 4 Auszeichnungen bepackte liessen sie sich ablichten.
Später gingen die anderen noch auf die After Show Party, doch wir zwei wollten nur nach Hause zu unserem Sprössling.

Zu Hause angekommen traf uns fast der Schlag, Polizeiwagen standen vor unserer Tür, ein Krankenwagen fuhr mit Blaulicht weg. „Was zur Hölle ist hier passiert?!“ schrie Lauri. Ein Polizist kam zu uns und klärte uns auf. Weinend brach ich in Lauris Armen zusammen. Ich wollte es nicht wahr haben, dass konnte nicht sein.

Schlagzeile in der Zeitung:

Horrornacht des Rock Traumpaares

Gestern Nacht wurde brutal in das Hause von Sänger Lauri Ylönen eingebrochen. Wertgegenstände wurden nicht geklaut, jedoch wurde der Babysitter schwer verletzt und liegt im Krankenhaus. Die Tat war gut geplant. Das kleine Töchterchen Hope wurde entführt. Jegliche Hinweise auf den oder die Täter fehlen......

Mit verweinten Augen sass Danii auf dem Sofa. Ihre Haare hingen leblos in ihr Gesicht. Abwesend zupfte sie an ihrem Pyjama Ärmel.
Lauri setzt sich neben sie und gab ihr eine Tasse Tee. Beruhigend, oder vielleicht doch eher beschützend legte er seinen Arm um sie.

Pauli kam durch die Tür und sah zu erst zu Lauri und dann zu Danii. Sein Blick wirkte sehr besorgt. „ Ich hab och eure Post mit reingenommen. Kann ich euch sonst noch irgendwie helfen?“ fragte er unsicher. Lauri schüttelte den Kopf und nahm ihm die Post ab. Ein schwarzes Couvert war dazwischen. Er hatte das Gefühl er müsse diesen Brief so fort öffnen. Was er allerdings in dem Umschlag fand, liess sein Blut gefrieren. Tränen stiegen in eine Augen. Pauli nahm den Brief aus seinen Händen und sah ihn sich an.
„Die spinnen doch! Denkst du es waren wirklich die?“ fragte Pauli unsicher. Danii sah auf. Starrte auf das Papier und riss es aus Paulis Händen. Als sie den Brief las begann sie zu zittern.
„Nein, nein, dass darf nicht sein. Die sind doch krank!“, schrie sie. Zusammen gekauert sass sie auf dem Boden und weinte fürchterlich.

Lauri nahm den Brief und las ihn noch mal langsam durch, denn er wollte sicher sein das es kein Streich seiner Augen war.
„ Verlass diese Schlampe, vergiss das Kind, du liebst nur uns. Such nicht nach dem Kind, du wirst es nicht finden. Sie ist nicht mehr auf dieser Welt. Danii soll die Finger von dir lassen oder ihr wird auch was passieren......“

Die Namen auf dem Absender kamen ihm bekannt vor. Wie ein Blitz traf es ihn. Rasch wählte er die Nummer seines Anwalts.
„ Die Mädchen welche ins Gefängnis mussten, sind die wieder frei?!“ schrie er ins Telefon. „ Ja, wieso? Denkst du sie waren es?“ „Ja, sie haben mir einen Brief geschrieben. Sie habe unsere Tochter getötet. Und wenn ich mich nicht von Danii trenne, werden sie sie auch töten.“
„Wartet zu Hause auf mich, ich werde sie Polizei informieren.“

Lauri setzte sich neben Danii und versuchte ihr zu erklären, doch diese schien abwesend zu sein.

Die Polizei fand die zwei Mädchen rasch und sie wurden in eine Anstalt gebracht. Sie würden ihr ganzes restliches Leben dort verbringen.


Teil 15

A life without you

Danii und Lauri gingen zur Therapie, aber irgendwie konnte sich Danii nie verzeihen was passiert war. Wegen ihr wurden den beiden das Glück geraubt. Lauri schrieb sich alles von der Seele, doch Danii schien immer tiefer in ihre eigene Welt zu verschwinden.
Lauri konnte nur hilflos mit ansehen, wie sich Danii seelisch immer selber weh tat.
Er hatte Angst um sie, wollte sie nicht verlieren.
Das Telefon klingelte und Lauri nahm ab. Es war ihr Manager. „Lauri, du musst auf Tour kommen, die Fans wollen euch sehen. Du musst dich bis Samstag entscheiden, Danii oder die Band. Zwei Tage... hast du gehört.. mehr bekommst du nicht,“ sagte der Manager und legte auf. Danii hörte über das Zweittelefon das Gespräch mit.
Lauri kam zurück und küsste sie auf die Stirn.
„Komm Schatz, du musst etwas schlafen,“ sagte er und brachte sie ins Schlafzimmer. „Ich muss kurz zu Eero, ich bin aber gleich zurück.“ Danii nickte und legte sich hin.
Die Haustür ging auf und schloss sich gleich wieder. Sie wusste das es nun Zeit war. Schnell schrieb sie einen Brief:

„ Dear Angel

Es tut mir leid, dich hier allein zu lassen, aber ich kann nicht mehr. Ich werde in deinen Songs weiterleben und immer bei dir sein. Ich liebe dich mehr als mein Leben. Entscheid dich für die Musik, sie ist der Grund für den du lebst.
Bitte verzeih mir.

Love,

Danii“

Sie legte den Brief ans Bettende. Sie drehte die Anlage auf, wollte Lauris Stimme hören, nicht alleine sterben. Müde schlich sie ins Bad. Sie setzte sich auf den kalten Boden. Sie hielt ein Foto Lauri und Hope in der Hand, strich traurig darüber. Tränen liefen über ihre Wangen. Sie hatte lange nicht mehr geweint, hatte einfach keine Kraft mehr.
Sie küsse das Bild und legte es dann neben sich.
Die Klinge schnitt sich durch ihr Fleisch, doch sie spürte keinen Schmerz. Sie lächelte sanft und flüsterte etwas vor sich hin:“ Hab keine Angst Hope, Mami kommt zu dir Engel.“
Sie wird müde und schliesst ihre Augen.

Lauris Sicht:

Eero war nicht zu Hause, deshalb fuhr ich zurück. Leise schlich ich die Treppe hoch und wollte nach Danii sehen. Sie hörte sich wohl gerade unsere neue CD an. Sie mochte diese schon immer. Vorsichtig öffne ich die Tür. Das bett ist leer. Ein Brief? Rasch gehe ich zum Bett und lese ihn dort. „Oh nein bitte nicht!“ schrie ich und rannt ins Bad. Dort lag ihr zarter, so zerbrechlicher bleicher Körper. Das Blut umfasste ihren Körper. Ich kniete mich nieder, nahm sie in die Arme. „ Bitte lass mich nicht alleine!“ weinte ich vor mich hin. Plötzlich kehrte Ruhe in mich hinein. Ich musste es tun, ich war mir sicher. Ich will nicht ohne sie. Ich nahm die Klinge die neben ihr lag und schnitt tief in meinen Arm. Vorsichtig legte ich mich hin und hielt ihren leblosen Körper in meinen Armen. Alles um mich verschwamm. Ich schloss meine Augen – ein letzter tiefer Atemzug...........

Am nächsten Tag:

Schlagzeile: Aus Liebe in den Tod


Keiner kann glauben was passiert ist. Die Nation trauert um ihr Traumpaar. Danii Vermaas entschloss sich gestern Abend zum Freitod. Ihr Verlobter Lauri Ylönen fand sie, so wird vermutet, tot im Badezimmer. Aus Verzweiflung und Liebe folgte er ihr. Der Verlust ihrer Tochter war für beide zu viel. Nie kamen sie über das Geschehene hinweg. Deshalb wünschen wir ihren freien Seelen nur eins: Ruht in Frieden.......



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