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I'm walking in the park And I'm talking to the dark But there ain't nobody listening My heart has turned to stone When I found myself alone Now all I do is whisper to the dark

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Stars also need love

„ Oh mano, ich hät nie gedacht dass streichen so anstrengend sein kann“, jammerte Kai vor sich hin und versuchte zu schmollen. „ Hier, mach mal Pause“, sagte Danii und streckte Kai eine Flasche Bier entgegen. Mit einem strahlenden Lächeln nahm er die Flasche und setzte sich im Schneidersitz auf den Balkon. Danii machte es ihm gleich.
Kai war ihr Bandkollege und gleichzeitig bester Freund. Er war der Grund, wieso sie sich überhaupt getraute auf eine Bühne zu stehen und jetzt auch noch alleine nach Helsinki zu ziehen.
Sie waren nun seit 8 Jahren befreundet. Auch durch den plötzlichen Erfolg veränderte sich ihre Freundschaft nicht. Jedoch mussten sie „gezwungener“ Massen nun nach Helsinki ziehen. Die Band war eine der beliebtesten Bands in Europa, doch der Preis für den Erfolg war hoch. Keiner der Vieren in der Band konnten noch unerkannt einkaufen gehen.
Keine Nacht konnten sie schlafen ohne dass Fans schrieen oder Sturm klingelten. Doch hier in Helsinki kannte sie niemand. Ihre drei Bandkollegen waren Finnen und konnten sie dazu überreden die Niederlanden zu verlassen. Sie liebte ihre Heimat und wusste sie würde sie vermissen, doch der Wunsch, einfach wieder unbekannt zu sein war stärker.
„ Ich finds schön hier. Es ist toll einfach hier zu sitzen und die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht zu spüren,“ sagte Danii und lächelte der Sonne entgegen. Kai sah es und musste auch lächeln:“ Ich bin froh, dass du es dir nochmals überlegt hast. Hier wirst du endlich etwas Ruhe haben.“
Kaum hatte er den Satz beendet klingelte es an der Tür. Etwas müde rappelte sich Danii auf und ging zu Tür. Antti und Tim standen vor der Türe und empfingen Danii mit einem lauten „Hi“. Antti war der Drummer der Band. Er war eher zierlich gebaut. Seine grossen blauen Augen und das freche Grinsen liessen immer jünger und kindlicher wirken als er war. Tim war eher der ruhige Pol. Er war der älteste und spielte manchmal etwas Bandvater. Irgendwie schien ihn nichts aus der bahn zu werfen. Schreiende Fans schienen ihm nichts aus zu machen, während ich vor Panik am liebsten heulen wollte.
Kai war eher wie ich. Quirlig, überdreht und immer für ein Spass zu haben. Allerdings konnte er auch sehr traurig und still sein. Manchmal hatte ich das Gefühl, er wäre mein Bruder. Anders kann man die Ähnlichkeit die wir hatten nicht beschreiben. Wir waren unzertrennlich wie Geschwister.
„ Hi Leute, wie weit seit ihr schon?“ fragte Tim neugierig und betrachtete die Wohnzimmerwände skeptisch. Die Wände hatten wir schwarz gestrichen. Auf diese Fläche jedoch malten wir dann Nordlichter in allen Farben. Ich liebte diese und wollte sie auch Zuhause um mich haben.
Ich liebte die Wohnung. Es ist ein Loft, wie ich es mir schon immer erträumt hatte. Das Wohnzimmer und die Küche wurden durch einen Tresen getrennt. Über dem Tresen hingen kleine Neoröhren in grün und blau, deren Licht sich auf der Marmorplatte wiederspiegelte.

Die Jungs halfen mir noch bis in den frühen Abend alle Möbel zusammen zu stellen und die Räume einzurichten. Das Herzstück, jedoch, war das Tonstudio im Obergeschoss.
Stolz und zu gleich erschöpft sassen wir auf dem Balkon, hörten Musik und tranken noch ein paar Bier. Angeheitert wie wir waren, begannen wir mit der CD mitzusingen. Vier 23 bis 25 jährige Halbirre die Rasmus Songs singen. Natürlich ging es nicht lange bis die ersten Nachbarn ausriefen.
„ Verdammte scheiss Groupies! Haltet doch mal die Schnauze!“ schrie jemand aus der Nachbarswohnung.
Verwirrt starrten wir zur Balkontür. Wie Antti war, stand er auf und ging nachsehen, wer es wagte ihn als Groupie zu bezeichnen. „ Was fällt dir ein mich als Groupie zu bezeichnen!“ hörte ich ihn wutentbrannt jemanden anschreien. Doch im selben Augenblick , blieb er wie erstarrt stehen.
„ Hi Antti, was machst du denn hier?“ hört man eine erstaunte Stimme fragen. „ Eine Freundin lebt hier und ich hab ihr geholfen zu streichen. Was tust du hier? Du lebst doch uf der anderen Seite Helsinki’s?
„ Ja, aber ein Freund wohnt hier. Ach übrigens diesen Schreihals kennst du sicher. Lauri unser Sänger.
Antti gab uns zu verstehen zu ihm zu kommen. „ Darf ich euch vorstellen, Pauli und Lauri von The Rasmus. Und das sind meine Bandkollegen Tim, Kai und Danii.“
Ich lächelte ihnen etwas unsicher zu:“ Sorry wegem singen, wir haben ja nicht gewusst, dass ihr hier seit.“
„ Ist schon ok. Solange du mir nicht schreiend um den Hals fällst und eins auf Kreischie machst ist mir das egal,“ grinste Lauri zurück.
Wir luden die Zwei auf ein Bier ein und zeigten ihnen stolz meine Wohnung. Besonders Lauri schien von der Nordlichterwand begeistert zu sein.
„ Sieht echt cool aus, deine Wohnung,“ meinte er .
„Danke.“
„ Was macht ihr eigentlich heute Abend so?“ fragte Pauli.
„ Keine Ahnung, ist was los?“ fragte Tim.
„ Naja, eine angesagte Band spielt heute im Tavastia Club, ich wollte die mir eigentlich ansehen. Kommt ihr mit?“ fragte Lauri neugierig.

Wir alle bejahten und trafen uns später dann vor dem Club.

Die Band war einfach super. Wir feierten ausgiebig. Vor lauter Lachen über Akis Witze taten mir meine Wangen weh. Beide Bands verstanden sich super.
Aki und Kai beschlossen auf Frauenjagd zu gehen, wobei sie sich nicht gerade als geschickt erwiesen. Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen und als Lauri sah wieso ich einen Lachanfall nach dem anderen hatte, kringelte er sich auch schon vor lachen.
„ Wie kann man so ungeschickt sein,“ schrie Lauri schon fast.
Ich zuckte nur mit den Schultern und sah Lauri an. Erst jetzt viel mir auf wie süss sein Lächeln war. Er bemerkte wohl dass ich ihn ansah, denn er lächelte zurück. Verlegen drehte ich meinen Kopf Richtung Tanzfläche und suchte nach unseren Clowns. Doch irgendwie waren sie verschwunden.
„ Ich glaub die sind draussen am rumknutschen,“ hörte ich Lauri sagen.
„ Emm.. wie jetzt? Die Zwei zusammen?“
„ Ne, haben vorhin zwei Fans abgeschleppt.“
Verlegen sah ich ihn an.
„ Was für Musik macht ihr eigentlich?“
„ Naja eben auch Rock, aber gemischt mit vielen anderen Richtungen. Eben einfach unsere Musik.“
„ Wie kommt ihr eigentlich dazu unsere Songs zu singen?“
Oh Man, musste die Frage kommen – dachte ich mir.
„ Wir mögen eure Songs und wenn man einen Song gut findet singt man automatisch mit.“
Lauri sah etwas verlegen zu Boden:“ Darf ich auch mal ein paar Songs von euch hören?“
„ Klar, kannst ja morgen vorbei kommen, weißt ja wo ich wohne,“ grinste ich ihn an.

„ He ihr Zwei, wollt ihr auch noch ein Bier?“ fragte Pauli uns.
„ Klar, danke,“ sagte ich.
„ Ja, ich komm dir tragen helfen,“ sagte Lauri und ging mit ihm zur Bar.
Ich sah ihnen dabei zu wie sie sich an geregt unterhielten, dann setzte sich Antti neben ich.
„ Scheinst dich ja super mit Lauri zu verstehen.“
„ Ja, er ist nett, etwa eifersüchtig?“
„Ne, solange ich immer noch dein bester Freund bin.“
„Klar bist du immer noch die Nummer eins.“
„Wo sind eigentlich Tim und Eero?“
„Ach, die sind nach Hause. Und Aki und Kai sind immer noch beschäftigt,“ zwinkerte Antti mir zu.
„Antti nach mal Platz,“ sagte Lauri als er die Bier abstellte und sich neben mich setzte.
Ich konnte mir mein Lachen nicht verkneifen, nicht bei dem Gesicht das Antti jetzt zog.
Wir verbrachten noch ein paar Stunden zusammen und machten uns dann auf den Heimweg.
Ich war echt froh nicht alleine Heim laufen zu müssen, denn irgendwie wollte meine Beine in eine Richtung und ich in eine andere. Zum Glück hielt mich Lauri fest.
Vor der Wohnungstür angekommen verabschiedeten wir uns mit einem „Bis Morgen“.
In der Wohnung angekommen entschloss ich mich noch eine letzte Zigarette zu rauchen. Ich setzte mich auf den bequemen Liegestuhl und wollte meine Zigarette anzünden als Lauris Balkontür aufging. Ungläubig sah er mich an.
„So schnell sieht man sich wieder,“ grinste er und setzte sich neben mich. Gemeinsam rauchten wir und sahen und die Sterne an.
Als ich aufstand um hinein zu gehen, hielt mich Lauri an der Hand zurück und stellte sich vor mich.
Mit einem fragenden Blick sah ich ihn an.
Seine andere Hand glitt über meine Wange. Langsam kam er näher an mich. Kurz lächelte er mich an, gab mir einen zarten Kuss auf meine Lippen und flüsterte mir ins Ohr:“ Schlaf gut und ich freu mich auf Morgen.“
Kaum hatte ich realisiert was passiert war, verschwand er in seiner Wohnung.
Etwas torkelnd ging ich in mein Zimmer und legte mich ins Bett. Da ich genug getrunken hatten, schlief ich rasch ein.

Schmerzlich, durch das Klingel meines Handy’s , aus dem Schlaf gerissen, wankte ich genervt in mein Wohnzimmer, um die Quelle dieser nervenden Melodie auszulöschen.
„ Guten Morgen, wie geht es dir!?“ mit diesem Ruf wurde ich nun entgültig aus meiner Traumwelt gerissen. „Willschlafen“, murrte ich in den Hörer.
Doch mein Gegenüber lachte nur und schien unendlich viel Power zu haben.
„ He Antti was ist denn mit dir los?“ fragte ich noch etwas verschlafen. „ Schon vergessen? Heute geht’s ins Studio. Übrigens , was ist zwischen dir und Lauri,“ fragte er neugierig. „ Nichts, wieso? Wir verstehen und gut aber mehr ist da nicht,“ gut dass man durchs Telefon nicht sehen konnte wie ich rot wurde.
„ Wir sehen und dann im Studio,“ versuchte ich ihn abzuwimmeln. „ Ok, dann bis später! Und vergiss Lauri nicht, er wollte doch kommen,“ hörte ich ihn noch lachen.
Genervt machte ich mein Handy aus. Ich entschloss mich zu duschen. Das warme Wasser auf meiner Haut tat richtig gut.
Wach und munter ging ich zurück in mein Zimmer. „ Hmm, was soll ich bloss anziehen?“ dachte ich mir. Ich entschied mich für meine olivgrüne Baggy und ein schwarzes Trägershirt.
Mit einer grossen Tasse Kaffee machte ich es mir auf dem Balkon bequem. Genüsslich zog ich an meiner Zigarette und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht.
„ Guten Morgen,“ hörte ich eine fröhliche Stimme rufen. Rasch drehte ich meinen Kopf um. „Hi, gut geschlafen?“ fragte ich und setzte mein liebstes Lächeln auf. „ Ja, nach so viel Alk wie gestern, klar“, grinste er zurück und steckte sich eine Zigarette an.
„Wann geht ihr heute proben?“ fragte er.
„Wir gehen heute um 2 Uhr ins Studio und nehmen unsere neue Single auf. Daher, wirst du der erste sein, der unsere neuen Songs hört,“ grinste ich ihn an. Stolz strahlte er vor sich hin:“ Cool, was für ne Ehre.“
„Hast du eigentlich schon gefrühstückt?“ fragte ich ihn.
„Nö, bin erst jetzt aufgestanden.“
„Wenn du möchtest können wir bei mir frühstücken. Ich mag nicht alleine sein.“
Das strahlen in seinen Augen bestätigte mir, dass er einverstanden war.
Also machten wir uns Frischbackbrötchen und deckten den kleinen Tisch auf dem Balkon.
„Falls du Fleisch möchtest, muss ich dich enttäuschen, ich ess keine toten Tiere, daher hab ich auch nichts hier,“ sagte ich zu ihm. Etwas überrascht sah er mich an:“ Ich ess auch kein Fleisch,“ und grinste dann. Sein Lächeln konnte echt Eis zum schmelzen bringen.
Gemütlich setzten wir uns an den Tisch und mampfen unsere Brötchen auf.
„Das ist echt gemütlich, hier draussen zu essen. Hab ich noch nie gemacht,“ sagte Lauri.
Verdutz sah ich ihn an.
„ Das hab ich oft gemacht, mit meiner Familie. Ich finds entspannend und nach ner durchfeierten Nacht tut das echt gut,“ lächelte ich.
Mit vollgestopften Bäuchen sassen wir und rauchten noch eine letzte Zigarette. Danach gingn ir in die Garage . Lauri vielen fast die Augen aus dem Kopf:“ Das ist nicht dein Ernst oder?“ fragte er ängstlich. „Kein Vertrauen oder was?“ grinste ich zurück und drückte ihm den Zweithelm in die Hände.“ Doch aber wieso ein Motorrad?“ „Willst du mir echt weiss machen, dass du von ner 180er Honda Shadow Angst hast. Die hat ne Rückenlehne, kannst also nicht mal runterfallen,“ sagte ich und setzte meinen Helm auf. Grinsend zog ich mir meine Handschuhe an, setzte mich auf die Maschine und steckte den Schlüssel ins Schloss. Zögernd setzte sich Lauri hinten drauf und klammerte sich an mir fest,
Ich drehte den Schlüssel um und gab Gas. Ich fuhr vorsichtig, denn ich wollte nicht, dass Lauri die Panik kriegt, doch nach 10 Minuten schien er ganz entspannt und ich hörte ihn „Schneller, das ist echt cool“ rufen.
Als wir beim Studio ankamen, war Lauri ganz hyperaktiv vor Aufregung und ich konnte mir, bei diesem Anblick, mein lachen nicht verkneifen. Ich nahm Lauri an der Hand und ging mit ihm ins Gebäude.
Die anderen warteten bereits im Aufenthaltsraum. „ Hi auch schon hier?“ fragte Antti und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er sah, dass Lauri seinen Arm um meine Hüfte gelegt hat.
„Ja, können wir gleich mal mit dem Warmspielen beginnen?“ fragte ich und lief zum Mikro. Lauri machte es sich auf der Couch gemütlich.
„Mit welchem Song möchtest du beginnen?“ fragte Kai. „Wie wärs mit untouchable?“ antwortete ich. Antti gab den Takt an und wir beginnen zu spielen.

... i love you, i hate you, i fucked you, but it didnt mean anything to me......
… am I not good enough, am I not worth you love… youre so untouchable…

( Anm. d. A.: Diese Songs gibt es wirklich... 88 circles above + lunik)

Lauris Sicht:

„Wow, ihre Stimme ist der Hammer. Stark und doch so gefühlsvoll und zerbrechlich. Der Song ist genial! Von wem der Song wohl handelt?“ dachte ich und starrte wie hypnotisiert auf ihre Bewegungen. Wie sie mich ansieht, als würde sie meine Gedanken lesen. Ihre blauen Augen funkelten mir zu.
„Ist es ok wenn wir noch „Through your eyes“ und „Clip on Glamour“ spielen?“ fragte Danii.
Die Jungs nickten und begannen mit einer Ballade.

..... If I could see me trough your eyes, if I could touch me with your hands, if I could smell me with your nose, what would that be like ….

Ihre Stimme klang so traurig und voller Sehnsucht. Erschrocken sah ich sie an. Konnte dass wirklich sein. Eine Träne lief ihr über die Wange, sie hielt die Augen geschlossen, das Gesicht schmerzlich verzogen. Ich hätte nie gedacht, dass sie so gefühlvoll ist.

Der nächste Song war wieder lauter und doch so gefühlvoll.

... Will you, ever know my name, will you ever see my face… I do what I can my fictional friend.. someday…Opras, Teenage do or die… yeah.. clip on glamour… try a self made lullaby…..

Nach dem Song, gab es eine kleine Pause. Danni nahm sich 2 Colas und setzte sich zu Lauri:“ Und gefällt es dir?“ fragte sie und streckte ihm eine Cola entgegen. „Ja, sehr. Vor allem der zweite Song haut einem fast aus den Latschen,“ grinste er und wurde rot. „Von wem handelt der Song eigentlich?“ Sie wurde rot und wusste nicht was sagen:“ sie konnte wohl kaum sagen von ihm. Dass die sich schon vor Jahren in ihm verknallt hatte, ohne ihn zu kennen. Er würde sie für einen dummen Fan halten,“ dachte sie sich.
„ Sie ist total in jemanden verknallt. Er inspiriert sie für all unsere Songs,“ antwortete Tim und grinste wie ein bekifftes Äffchen.
„Sie ist in jemanden verknallt“, dachte sich Lauri. Traurig sah er sie an, er hatte also keine Chance.
Sie blieben bis spät Nachts im Studio. Die Aufnahmen verliefen super. Sie hatten sogar noch zusätzliche Songs geschrieben, und hatten genug für ein neues Album.

Für die nächsten 3 Wochen standen sie jeden Tag im Studio. Oft kam Lauri auch mit, was Danii sehr gefiel. Er war ihre Inspiration. Heute war der letzte Tag und sie stritten darum, welche Songs auf die Single kommen.
„Through your eyes“ schrie Lauri dazwischen. Erschrocken sah ich ihn an. „Ich find den super. Ich könnt jedes Mal heulen,“ sagte er und wurde rot. „ Ok, Through your eyes wird die erste Single, aber nur wenn du im Video mitspielst,” lächelte Danii ihn fragend an. Etwas verdattert schaut er sie an:“ Ok, mach ich, versprochen.“ Überglücklich viel ich ihm um den Hals und küsste ihn auf die Wange.

Wir gingen in ein Pub und feierten zusammen. Diesmal waren aber wieder alle mit dabei.
Morgens um 5 Uhr wankten wir nach Hause. Lauri hielt mich im Arm und drückte mich fest an sich. Ich legte meinen einten Arm auch um seine Hüfte und der andere ruhte auf seinem Bauch. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und atmete seinen Geruch ein. Ich fühlte mich so wohl mit ihm. „ Ich hab dich lieb,“ sagte ich leise und drückte mein Gesicht an seinen Oberkörper. „Ich dich auch“, hörte ich ihn sagen. „Wenn du wüstest wie sehr ich dich mag“, dachte er sich.
Nun standen sie wieder vor ihrer Haustür, und wie immer wollte Lauri ihr einen Abschiedskuss auf die Wange geben, doch diesmal zog sie ihn an sich und küsste ihn zärtlich.
Flink öffnete sie ihre Türe und zog ihn mit in ihre Wohnung. Ihre Küsse wurden leidenschaftlicher. Sie fühlte wie seine Zunge über ihre strich, fühlte seine Hände über ihren Rücken streicheln. Sanft stösst sie ihn in ihr Schlafzimmer. Sanft küsst er ihren Hals, zieht ihr das Shirt aus. Seine Lippen gleiten über ihren Bauch. Ihre Finger streichen durch sein Haar. Dann wandern ihre Hände tiefer und ziehen ihm sein Shirt aus. Sie zieht ihn zu sich und beginnt seinen Oberkörper zu küssen.
Vorsichtig stösst er sie zum Bett, so dass sie sich hinlegen musste. Lauri legt ich seitlich neben sie und streichelt ihren Körper und flüstert ihr zu:“ Ich will dich, mein Herz und mein Körper sehnen sich danach, seit ich dich das erste Mal sah.“
Sie lächelte und küsste ihn sanft.
Dies war die bis jetzt schönste Nacht ihres Lebens.


„ Wo bin ich“, dachte Lauri als er seine Augen öffnete. Glücklich lächelte er als er sah, wen er ihn seinen Armen hielt. „ Sie sieht so süss aus wenn sie schläft. Wieso sie wohl lächelt,“ fragte er sich als er Danii beim Schlafen beobachtete. Es war schon Nachmittag und Lauri musste wohl oder übel ins Studio, also versuchte es sich leise raus zu schleichen.
In der Küche angekommen, nahm er einen Block und Stift und schrieb Danii eine Notiz:
„Morgen Danii,
Bin heute im Studio.
Ich hoffe wir sehen uns Morgen.

Ich hab dich lieb,

Küsschen Lauri“

Er legte den Zettel auf den Tressen und ging in seine Wohnung um sich umzuziehen.
10 Minuten später machte er sich auf den Weg ins Studio.
Die anderen Jungs warteten bereits auf ihn. „ Pünktlichkeit ist wohl ein Fremdwort für dich!“ motzte Aki ihn an, doch als er ihn genauer anschaute, lachte er los und konnte nicht mehr böse sein. Verwirrt schaut Lauri zu Aki und dann zu den anderen Zwei, welche nun auch begannen zu lachen. „Was zur Hölle ist los mit euch?“ fragte Lauri genervt.
„Hast du dich schon mal im Spiegel angekuckt heute?“ fragte Pauli. Entnervt watschelte er zum Spiegel, um zu sehen was los ist. Bei dem Anblick vielen ihm fast die Augen aus dem Kopf. Ein riesiger Knutschfleck an seinem Hals.
„ Danii muss dich ja zum fressen gern haben,“ grinste Eero seinen Freund an.


Teil 2

Zur gleichen Zeit bei Danii:

Danii wachte auf und atmete einmal tief ein und aus bevor sie ihre Augen öffnete. Verschlafen drehte sie sich um und tastete nach Lauri. „Wo ist er denn?“ traurig blickte sie sich im Zimmer um. Seine Sachen waren fort. Noch etwas schläfrig ging sie in die Küche um Kaffee zu machen. Sie sah den Zettel auf dem Tresen schon von weitem und las ihn schnell durch. Ein Lächeln breitete auf ihrem Gesicht aus. „Er mag mich wirklich,“ dachte sie sich,“ es war also doch nicht nur der Alk, der ihn dies sagen liess.“
* ring * Das Telefon klingelte und Danii nahm den Hörer ab: „Danii Vermaas“, sagte sie. „Hi Danii, ich bins Kai. Ich wollt nur mal so fragen wie es dir so geht und ob du Lust hast einkaufen zu gehen. Ich brauch nen Stylingberater.“ „ Mir geht’s gut und klar komm ich mit , brauch auch noch ein paar Sachen.“ „ich bin in ner halben Stunde da.“
„Ok, bis dann Grosser.“

Danii lief zurück in ihr Zimmer und zog sich rsch um, noch etwas Kajal, Wimpertuche & Lip-Glos und schon war sie bereit.
Gerade als sie sich die Schuhe anzog klingelte es an der Tür.

Danii schabte ich ihre Tasche und lief zur Tür. „Wow, siehst ja richtig fröhlich aus. Ist was passiert, dass du mir erzählen willst?“
„Tja, bin eben glücklich aber keine weiteren Details,“ grinste ich ihn an.
Gemütlich liefen sie in die Altstadt, wo all die coolen Läden waren.
Zwei Mädchen liefen Ihnen entgegen:“ Hey sorry, bist du nicht die Sängerin von Lost Souls?“ fragte die einte. „Ja, wieso?“ fragte Danii, da sie wusste, dass hier in Finnland sie niemand kannte. „Können wir Autogramme haben? Und noch ne Frage, stimmt das mit Lauri?“ fragte die kleinere der beiden. „Wie, Lauri? Was meint ihr damit?“ Die kleinere kramt in ihrer Tasche und nahm eines dieser Teenieheftchen raus und zeigte mir die Titelseite.
Schlagzeile: „ Das neue Traumpaar am Rockstarhimmel“ und ein Bild von Lauri und ihr auf ner Party von letzter Woche. „Emm.. ich weiss nichts davon.. was fällt denen ein so was zu schreiben,“ stotterte sie vor sich hin, Kai jedoch konnte sein Lachen kaum zurück halten, den die kleine begann zu weinen und sagte noch was von „Lauri wegnehmen“.
Verwirrt sah Danii zu Kai, dieser Verstand und zog sie an der Hand zum Einkaufszentrum. „ Was wohl Lauri dazu sagen wird?“ grinste Kai.


Teil 3

Bei Lauri im Studio

Laut riss jemand die Tür auf.
Erschrocken stoppten die Jungs mit spielen. „Was zur Hölle fällt dir ein Lauri! Du weißt dass es unser Deal war, dass du in der Presse der ewige Single bist! Sonst kaufen die vielen Mädchen eure Platten nicht mehr!“ schrie ihr Manager wütend durch das Studio und schmiss Lauri ein Magazin entgegen. Verwirrt nahm er es und las die Titelseite. „Scheiss Journalisten, die sind wohl überall.“ „Du weißt was du zu tun hast, du wirst sie nicht mehr sehen, ist das klar!?“ Lauri sah ihn wütend an:“ Wieso, ich mag sie. Wir müssen es einfach verheimlichen.“
„Entscheid dich, sie oder deine Karriere!“ wütend lief der Manager weg.
„hat der nen Schaden.? Ich hoff du nimmst ihn nicht ernst und tust was dummes,“ sagte Pauli. Lauri ah ihn traurig an. Tränen liefen ihm übers Gesicht, was sollte er bloß tun.
Pauli nahm ihn beiseite und ging mit ihm vor die Tür. „Hör doch nicht auf den Idioten, 1. verkaufen wir genau so viele Platten wie ohne Freundin und 2. bist du total verknallt und ein Depro-Lauri wollen wir nicht,“ sagte Pauli mit sanfter Stimme. Lauri sah ihn durch seine verweinten Augen an: „ Du hast recht, aber wieso kann ich nicht mal was für mich haben. Ich will mit meiner Freundin allein sein, und nicht mit Fans teilen.“
Pauli reichte ihm ein Taschentuch und strich ihm über den Rücken um ihn zu beruhigen.
„ Ich wird sie anrufen. Ich muss sie warnen, bevor die Kreischies sie anfallen,“ sagte Lauri besorgt.
Als er sein Handy aus der Tasche zieht sieht er, dass er ne SMS bekommen hat.
Schnell öffnet er diese:“ Hi Lauri, hast du heute Abend Zeit? Dinner bei mir? Wir müssen was besprechen, love Danii.“
„Ja, bin heute um 8 zu Hause. Freu mich dich zu sehen. Bitte nimm dich vor den Kreischies in acht. Vielleicht weißt du schon um was es geht. Hab dich lieb, Lauri,“ schrieb er rasch zurück.

Daniis Sicht:

Zum Glück hat er Zeit und er hat wohl die Zeitung auch schon gesehen. Erschöpft vom Shopping viel sie auf ihre Couch und zündete sich eine Zigarette an. Ihre Einkaufstour war sehr erfolgreich, 3 paar neue Schuhe, 2 neue Hosen, 5 neue Shirts, sexy Unterwäsche und ein elegantes schwarzes Kleid, dass sie heute Abend tragen wollte.
Genüsslich rauchte sie ihre Zigarette fertig und versorgte dann all ihre Einkäufe.
Danach entschloss sie sich für ein schönes entspannendes Bad.

Teil 4

Etwas später bei Lauri im Studio

„ ich bin schon gespannt was unsere Fans zum neuen Album sagen,“ grinste Eero verträumt vor sich hin. „ich denk es wird ihnen gefallen. Ich find es ist das beste war wir bis jetzt gemacht haben,“ meinte Pauli dazu.
Erschöpft sassen sie auf der Couch. „Leute ich muss los, hab och ein Date,“ meinte Lauri und zwinkerte Pauli zu.
„Viel Glück und du weißt was du zu tun hast,“ zwinkerte dieser ihm zu. Lauri nickte und verliess den Raum. Es war 8 Uhr und das Essen war bereit, der Tisch schön gedeckt mit zwei brennenen Kerzen und Danii war perfekt gestylt. Nervös sass sie auf dem Stuhl , konnte es kaum erwarten ihren Traummann wieder zu sehen. Beim Klingeln an der Tür zuckte sie zusammen. Rasch öffnete sie diese und erblickte einen strahlenden Lauri:“ Hi Süsse, wie geht’s dir?“ sagte er und gab ihr einen Kuss.
„ Wow, er sieht einfach klasse aus. Schwarzes Hemd, gleichfarbene Hose. Seine grünen Augen leuchten mich förmlich an,“ dachte sie. „Mir geht’s immer gut, wenn du hier bist.“
„Weißt du, dass du wunderschön aussiehst und das Kleid, einfach nur wow!“
„Hab ich extra für dich gekauft. Komm setzt dich, essen ist bereit,“ sagte Danii und stiess ihn vorsichtig zum Tisch.

Lauris Sicht

Sie stiess mich zum Tisch. Ich setzte mich und beobachtete wie sie in der Küche hantierte. „Sie könnte die perfekte Frau sein, sie ist lieb, kann kochen und sorgt für mich,“ erschrocken von seinen Gedanken verschluckte er sich an der Cola die auf dem Tisch stand.
„Alles ok mit dir?“
„Ja, hab mich nur verschluckt.“
Sie lächelte mich an. Ein liebevolles, fürsorgliches Lächeln, so dass es mir warm ums Herz wurde.
Das Essen war grossartig.
„Hast du den Bericht gesehen?“ fragte sie mich.
„Ja, unser Manager war total sauer auf mich.“
„Und was ist jetzt? Ich will meine Gefühle nicht verstecken, dass musste ich lange genug.“
„Lange genug? Was meinst du?“
„Du hast es immer noch nicht gemerkt?“
Lauri sah sie mit einem richtig kindlich naiven Blick an.
„Kai hat doch gesagt, dass ich verknallt bin und mich dieser Mann inspiriert? Damit warst du gemeint, aber ich konnte nichts sagen, weil ich zu sehr Angst hatte, abgewiesen zu werden,“ traurig sah sie mich an. Mein Herz raste. „Dass war ich? Du brauchst dich nicht zu sorgen. Ich liebe dich und lass dich nicht gehen, scheiss egal was andere dazu sagen,“ ich nahm ihre Hand und streichelte sie leicht.
Ein leichtes Lächeln zeichnete sich in ihrem Gesicht. Nach dem Essen machten wir es uns auf dem Balkon gemütlich. Einzelne Kerzen brannten und spendeten uns Licht. Wir kuschelten uns mit einer Decke auf die Liege, tranken Rotwein und sprachen über alles was uns gerade durch den Kopf ging.
Ich genoss es einfach sie in meinen Armen zu halten, ihre Wärme zu spüren, ihre zarte Haut zu streicheln und nicht alleine zu sein. „ Wir gehen in 3 Monaten auf Skandinavien Tour.“ Danii sah mich traurig an: „Und wie lange seh ich dich dann nicht?“ „ Die Tour geht einen Monat. Aber ich wollte eigentlich fragen ob du mit deiner Band mitkommen willst.“ Sagte ich.
Ihre eisblauen Augen strahlten mich an. „Ja, dass wäre super,“ sagte sie und küsste mich. „Aber vorher musst du dein Versprechen einlösen. Genau gesagt in 2 Wochen,“ grinste sie.

Teil 5

2 Wochen später

„Oh man, scheiss Make –up. Ich sehe ja aus wie ne Tunte,” jammerte Tim. „Ich hab gedacht du bist eine,“ scherzte Kai und fing sich gleich eine ein. „Hört auf zu streiten ihr seit nicht mehr im Kindergarten,“ schimpft Antti mit hochgehaltenem Zeigefinger. „Das hier ist die Grundschule,“ scherzte Lauri,“ also benimmt euch!“
„He Danii, bist du bald fertig mit umziehen?“ rief Tim. „Komm ja schon,“ antwortete ich genervt und verliess die Kabiene.
„Wow, das Kleid ist ja verdammt kurz. Hattet ihr kein Geld mehr für Stoff,“ grinste Lauri. Schmollend sah ich ihn an:“ Seh ich denn nicht sexy aus?“ „Oh, komm her kleine,“ sagte er, hielt mich im Arm und tätschelte mein Kopf.
„Seit ihr fertig, es ist Zeit für die erste Szene,“ sagte unsere Produzent Kurt. Ich musste mich vor einen Spiegel stellen und die ersten Zeilen singen, dann waren die Jungs dran. Danach kamen meine Lieblings Szenen, sich an Lauri kuscheln, in die Augen sehen und ihn küssen. Für die letzten Szenen wurde ich an Seile gebunden, damit ich „fliegen“ konnte. Ich sollte traurig kucken, doch Lauri und die Jungs zogen Grimassen und es war fast nicht möglich nicht zu lachen.
Nach 1.5 Tagen war der Clip im Kasten.

1 Woche später

Heute war der erste offizielle Fernsehauftritt in Finnland und dass auch noch mit den Rasmusjungs zusammen. Wir brachten unsere Singles gleichzeitig raus. Heute war auch unsere Clippremiere. Ich hatte etwas Angst vor der Reaktionen der Fans, hatte mich innerlich schon darauf vorbereitet angeschrieen zu werden.
„ Wie seit ihr auf die Idee gekommen miteinander auf Tour zu gehen?“ fragte Mina, die Moderatorin.
„Wir kennen uns alle und verstehen uns sehr gut, und ich bin mir sicher wir werden viel Spass haben,“ antwortete Aki. Lauri hielt meine Hand, denn er wusste wie viel Angst ich hatte. „Dann sehen wir uns doch den neuen Clip von Lost Souls an. Der Song heisst“Through your eyes“, viel Spass damit,“ sagte Mina.
Während der Clip lief munterte mich Lauri auf. Er liess meine Hand wieder los als der Clip zu ende war. „Toller Song“, meinte Mina,“ und sagt ihr uns jetzt was an den Gerüchten dran ist? Die Küsse sahen ziemlich echt aus.“
„Ja, wir sind zusammen. Und ich bin glücklich mit ihr. Ich hoffe wirklich, dass die Fans uns verstehen und uns in Ruhe lassen,“ meinte Lauri bestimmend.
Provokativ legte er seinen Arm um mich. Mina sah ihn verwundert an. „Dann kommen wir mal zu den Fanfragen. Und wer ist am Telefon?“ „Hi, ich wollte nur sagen, dass es besser wäre, wenn du Schlampe deine Finger von meinem Lauri lässt. Sonst passiert was.“ Geschockt über den Anrufer sass Danii mit offenem Mund da. Tränen stiegen in ihre Augen. Die meisten weiteren Anrufer jedoch schienen Danii eher aufmuntern zu wollen, doch diese hatte sie immer noch nicht richtig vom Schrecken erholt.
Nach einer Stunde war der Horror vorbei. Danii lief so schnell sie konnte in ihre Gardarobe und schloss die Tür. Sie liess sich an der Tür runtergleiten und weinte los.
„Danii, ich bins Lauri, lass mich bitte rein!“ „Nein, ich möchte alleine sein.“
„Es tut mir leid, ich hätte wissen müssen, dass die das nie verstehen. Aber ich will dich nicht verlieren.“
Danii stand aus und öffnete die Tür. Lauri kam hinein und nahm sie tröstend in den Arm. Schnell beruhigte sie sich wieder und traute sich hinaus zum Bus zugehen.
Wütende Fans beschimpften sie. Doch diesmal weinte sie nicht. Nein, sie tat dass was den anderen am meisten weh tat. Lachte die Fans aus, küsste Lauri zärtlich und zeigte den aufgebrachten Fans ihren Mittelfinger. Ja, das Skatergirl war wieder die alte, nicht verletzbare Danii.

Teil 6

Im Bus:

„Wow, so hab ich dich ja noch nie gesehen,“ sagte Lauri. „Tja, niemand darf mich beleidigen,“ grinste ich und schmiegte mich an ihn.

1 Tag vor Tourbeginn

„Hast du schon alles gepackt oder brauchst du Hilfe?“ fragte ich Lauri.
„Hab schon alles, aber nimm dir Zeit heute Abend, ich hab ne Überraschung .“
„Krieg ich nen Tipp?“ „ Ne weil du immer alles errätst. Sei einfach heute Abend um 7 auf dem Balkon.“ Verwirrt sah ich ihn an und nickte. In Gedanken war ich schon bei meiner Überraschung für ihn. Wie wird er wohl reagieren, wenn er es sieht?

7 Uhr Abends

Ich stand wie abgemacht auf dem Balkon. Die Vorhänge von Lauris Wohnung waren gezogen, was er wohl ausgeheckt hat. Die Tür ging auf und ein strahlender Lauri zog mich in die Wohnung. Sie war voller Teelichter. Auf dem Boden war eine kuschelige Decke und daneben stand eine Flasche Champagner und Früchte. Er setzte sich auf die Decke und ich mich neben ihn. Erwartungsvoll sah ich ihn an. Sanft strich er mir über die rechte Wange, zog mich an sich und küsste mich innig. Meine Hände glitten unter sein Shirt und streichelte zart seine Bauchmuskeln. Auf einmal fühlte sich seine Haut so anders an. „Was ist das?“ fragte ich. „Deine Überraschung.“ Er zog sein Shirt hoch. „Wow, das sieht toll aus.“ „Das bist du mein Engel und da steht seine Name.“ Er zeigte auf das Engelstattoo das von seiner Hose halb verdeckt war.
„Meine Überraschung kommt später.“ „ Nein, jetzt. Du weißt ich kann nicht warten.“
Ich setzt mich auf seine Schoss und zog mein Top aus. Meine Finger streichelten sanft seinen Nacken, zärtlich küssten wir uns. Seine Hände gleiten über meinen Rücken und bleiben in Schulterhöhe stehen. „ Was hast du denn da am Rücken.? Hast du dich verletzt?“ fragte Lauri. Ich grinste nur und drehte mich um:“ Zieh doch das Pflaster ab.“ Vorsichtig zog er es ab:“Wow, wie hast du gewusst...? Das ist das süsseste was was je jemand für mich gemacht hat.“ Ich hatte die selbe Idee wie er. Ich liess mir zwischen die Schultern eine Krähe mit seinem Namen stechen. Ich hatte es mir heute neu stechen lassen.

Einen Tag später:

Nach einer wunderschönen Nacht wuchten wir beide aneinander gekuschelt auf. Heute würde die Tour beginnen. Viel Stress und noch mehr Kreischies. Leider mussten wir auch in zwei getrennten Bussen schlafen, was uns beiden nicht so passte. Noch etwas verpennt warteten wir auf den Bus. Rauchend sassen wir auf unserem Gepäck und sprachen darüber wie es wohl wird. Da kam auch schon der Bus. Der Lost souls Bus war noch in Deutschland, deshalb würden wir den ersten Tag den Bus teilen. Mit den Jungs im Bus hatten wir echt Fun. Wir spielten PS2, schauten Videos oder rissen dumme Witze.
Jedenfalls war es super und ich schlief glücklich in Lauris Armen ein.


Teil 7

1 Woche später

Die Tour ist einfach der Hammer! Die Fans gehen richtig ab. Es ist schön jeden Abend Lauris Stimme zu hören. Zur Zeit arbeiteten wir zusammen an neuen Songs.

Heute Abend gehen wir endlich wieder einmal aus, den Morgen hatten wir einen Tag frei. Gegenüber unseres Hotels hat es einen angesagten Rockclub „The Gooth“ . Wir feierten ausgiebig die ganze Nacht bis wir ärger mit zwei aufdringlichen Fans bekamen. Sie wurden aus dem Club geworfen. Da wir nach diesem Zwischenfall nicht mehr feiern mochten, verliessen wir den Club. Leicht wankend liefen wir über die Strasse. Plötzlich erhellten Scheinwerfer die Nacht. Jemand raste genau auf mich zu. Vor lauter Angst konnte ich mich nicht mehr bewegen, schloss die Augen und verschränkte die Arme vor meinem Gesicht.
Ich fühlte nur noch wie mich jemand wegstiess . Ein dumpfer Aufprall war zu hören, Leute die schreien. Ich hielt meine Augengeschlossen, wollte nicht sehen was passiert war. Jemand nimmt mich in den Arm. „Ruft einen Krankenwagen,“ hörte ich Eero rufen. Pauli rief an – sofern ich meinem Gehör trauen konnte. Aki redete mit sanfter Stimme auf mich ein. Die Jungs meiner Band standen um mich herum. „ Wenn Aki hier ist, und Eero und Pauli beim Unfall sind , wer hat mich dann gestossen? – Nein, Lauri!“


Teil 8

Von Weinkrämpfen geschüttelt sass ich zusammen gekauert in Akis Armen. Beruhigend strich er über meinen Kopf. Der Krankenwagen erreichte die Unfallstelle und die Sanitäter versorgten Lauri und fuhren fort.
Total verwirrt sass ich da, Aki zog mich hoch und fuhr mit mir im Taxi zum Krankenhaus. Dort warteten wir zusammen. Irgendwann bin ich wohl vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich war wie in einer anderen Welt. Es war dunkel, nur ein Lichtstrahl durchbrach die Dunkelheit. Lauri sass an dieser Stelle und sah mich traurig an. „Hilf mir hier raus, ich weiss nicht wie. Lass mich nicht allein,“ hörte ich ihn schreien. Durch ein Rütteln wach ich auf:“ Danii, wach auf. Der Arzt war hier.“ Erwartungsvoll sah ich ihn an, doch dieser sah nur zu Boden. „Was ist mit ihm, sag schon,“ schrie ich ihn an.
„Er ist soweit ok. Die Blutung ist gestoppt, doch zur Zeit liegt er im Koma. Die Polizei hat die Fahrer verhaftet.“ Aki atmete tief ein bevor er fortfuhr.“ Die Fahrer waren die zwei Fans vom Club. Sie wollten dich töten.“
„Nur weil Lauri mein Freund ist sollte ich sterben?“, ging es mir durch den Kopf. Heisse Tränen liefen über meine Wangen. „Kann ich Lauri besuchen?“
„Erst Morgen hat der Arzt gesagt, wir gehen besser ins Hotel.“
Ich nickte stumm und liess mich von Aki ins Hotel fahren. Zuerst wollte er bei mir bleiben, doch ich wollte alleine sein. Ich träumte wieder das gleiche wie im Spital. Schreiend riss ich die Augen auf, zu schrecklich war der Traum. Mit zittrigen Beinen begab ich mich auf den Balkon, und steckte mir eine Zigarette an.
Ich konnte nicht mehr schlafen und beschloss Lauri zu besuchen. Der Arzt erklärte mir, dass er in einem Wachkoma liegt. Es war hart Lauri so zusehen. Mit seelenlosen und kalten Augen starrte er vor sich hin. Ich setzte mich auf sein Bett. Überall waren Schläuche. Er wirkte so schwach und zerbrechlich. Sanft strich ich über seine Wange, hielt seine Hand und küsste seine Stirn.
„Ich liebe dich, bitte verlass mich nicht. Ich brauch dich hier, vergiss das nicht,“ flüsterte ich leise ihm ins Ohr und küsste ihn. Die Tür ging auf und die Jungs kamen rein. Antti sah mich besorgt an, denn er wusste, dass es nicht das erste Mal war, dass ich jemanden verlor, wegen eines Unfalls. Meine Familie starb bei einem Autounfall. Mein kleiner Bruder lag noch 3 Monate im Wachkoma, bevor er starb.
Lauri hatte noch 36 Stunden Zeit um wieder selber zu Atmen. Nach dieser Zeit stehen die Chancen auf Heilung schlecht. Antti brachte mir meine Gitarre wieder, wie zu der Zeit meines Bruders. Jeden Tag spielte ich für ihn, in der Hoffnung ihn zu wecken.
Die Jungs von TR blieben lange, wollten nicht gehen bis der Arzt es ihnen befahl. Ich durfte bleiben. Der Arzt wusste von meiner Vergangenheit und war einverstanden. Ich sang Through your eyes, denn ich wusste Lauri mochte es. Später schrieb ich einen neuen Song, Prisoner.
Nach 2 Stunden war dieser fertig. Ich spielte ihn für meinen Engel.

Lauris Sicht

„Wo bin ich hier bloss,“ fragte ich mich. Ich hasse diesen Ort, er macht mir Angst. Ich bin alleine, kann nicht weg. Verängstigt sitze ich hier in dem einzigen Lichtschein.

... He’s a prisoner in his own world, doesn’t take the challenge to break out, poor prisoner in your own world, doesn’t find the way out…

“Dass ist doch Daniis Stimme,” dachte ich. „Danii, wo bist du, hilf mir, Danii,“ schrie ich so laut ich konnte.
„Komm her zu mir, gib nicht auf, du kannst es,“ hörte ich sie rufen, aber ich kann sie nicht sehen. Ich fühle eine warme Welle auf mich zu kommen, langsam schliesse ich meine Augen und lass mich führen.

Als ich meine Augen öffne sehen ich in zwei verweinte Augen. Ich kann nicht sprechen, hab einen Schlauch in meinem Mund. Danii rennt raus und holt einen Arzt der mich von diesem Plastikding befreit.
Der Arzt schickt mich raus, daher nehm ich mir die Zeit und rufe die Jungs an.

„Hallo Aki, ich bins Danii. Kommt schnell ins Krankenhaus.“
„Ist was mit Lauri?!“
„Er ist wach. Der Arzt untersucht ihn gerade.“
„Ok, wir sind gleich da.“

Ich ging zurück ins Zimmer, Lauri sass putzmunter in seinem Bett und lächelt mich an, als wäre nichts passiert.
„Ich hab dich singen gehört. Du hast mir den Weg gezeigt,“ strahlte er.
Weinend fiel ich ihm um den Hals. Ich hielt ihn in meinen Armen, wollte ihn nie mehr los lassen.
„ Ich liebe dich so sehr. Verlass mich nicht!“, schluchzte ich in sein Hemd.
„Ich verlass dich nie, versprochen,“ sagte er sanft und küsste mich.



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