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I'm walking in the park And I'm talking to the dark But there ain't nobody listening My heart has turned to stone When I found myself alone Now all I do is whisper to the dark

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Black Widow – Running for life

Die laute Musik dröhnt in meinen Ohren. Ich stehe an der Bar und halte Ausschau. Habe wieder Lust zu jagen. In der Sitzecke sitzen einige junge Männer. Einer starrt mich schon die ganze Zeit an. Sollte er es sein. Meine Katzenaugen beginnen zu funkeln: „ Ja, er wird es sein!“, denke ich mir und lächle ihm verführerisch zu. Taff versucht er zurück zu lächeln. Langsam erhebt er sich und kommt zu mir, stellt sich ganz nahe an mich. Seine Hand ruht auf meiner Hüfte. Seine Gesicht kommt näher und er flüstert mir ins Ohr: „ Willst du spielen, Kätzchen?“ Ich grinse versaut zurück und leck ihm über seine Lippen. Langsam gehe ich Richtung Ausgang, schicke ihm immer wieder Blicke zu. Er folgt mir wie ein Lamm zur Schlachtbank, ohne zu denken oder sich zu wehren. Ich verschwinde in eine Seitengasse, er folgt mir. Plötzlich packt mich etwas an der Schulter und knallt mich an die Wand. Er ist taffer als ich gedacht habe. „Komm kleines Kätzchen, lass uns spielen“, grinste er. Seine Augen glänzen mich glasig an. Mein Grinsen wird breiter. Er drückt mich härter an die Wand. Ich reisse mich los, drehe den Spies um. Nun steht er mit dem Rücken an der Wand. Meine Hände streichen über seine Brust, immer tiefer bis zu seinem Hosenbund. Ich merke wie erregt er ist, lehne mich nahe an ihn und küsste seinen Hals, beisse ihn etwas mit meinen spitzen Eckzähnen. Langsam öffne ich seine Hose, lass sie runterfallen. Er atmet bereits schwer und auch ich habe es schwer mich zurück zuhalten. Er dreht mich wieder um und drückt mich mit aller Kraft an die Wand, schiebt meinen Rock hoch und zerreisst meine String.
Ich lasse ihn gewähren, geniesse die heftigen Stösse, den Schmerz in meinem Rücken, wenn er mich an die Wand stösst. Meine Nägel bohren sich in seinen Rücken. Seine Augen funkeln mich lustvoll an. Ich ziehe ihn noch näher zu mir und küsste ihn stürmisch. Gleichzeitig kommen wir. Ich spüre seinen heissen Atem an meinem Hals. Es ist Zeit. Wieder drücke ich ihn an die Wand und grinse ihn an. Etwas verdutz sieht er mich an: „Hast du etwa nicht genug bekommen?“ „Oh man, für diese Aussage verdient er es richtig“, ging es mir durch den Kopf. Meine Augen funkelten ihn gierig an. Leidenschaftlich küsste ich ihn. Er schloss seine Augen, meine Chance. Ich griff nach meinem Dolch und rammte ihn in seinen Bauch. Geschockt, mit aufgerissenen Augen sah er mich an. Das Entsetzten stand förmlich in seinem Gesicht. Noch mal stiess ich zu. Blut lief auf seinem Mund. Ich gab ihm einen letzten Kuss – der Todeskuss der Schwarzen Witwe.

Teil 2

Achtlos liess ich seinen toten Körper liegen, sollten ihn doch die Ratten fressen. Mein Körper war noch voller Adrenalin und ich fühlte mich wie auf Drogen. Gelassen lief ich nach Hause und legte mich ins Bett. Es tat gut zu jagen, es war mein Schicksal. Ich war der Tod.

Vor 3 Jahren

Weinend lag ich am Boden, fehlte ihn an von mir abzulassen. Doch er hörte nicht, niemand hörte mich. Alle liefen an uns vorbei, keiner half. Mein Unterleib schmerzte und ich hatte Todesangst. Würde er mich töten? Oder hätte ich noch eine Chance? Wollte ich überhaupt in dieser Schmach weiterleben? Ein Schlag in mein Gesicht riss mich aus meinen Gedanken. Wieder küsste er mich. Ich wünschte ich könnte mich übergeben.
Irgendwann liess er von mir ab, liess mich liegen – alleine.
Mit letzter Kraft lief ich nach Hause, setzte mich in die Dusche und liess das Wasser auf mich herunterprasseln. Die Demütigung liess sich einfach nicht wegwaschen. Oft weinte ich, war schwach. Doch eines Tages hatte ich genug davon. Ich schwor mir Rache zu nehmen. Ich wurde zu dem was ich nun war – die schwarze Witwe.

Teil 3

„Endlich zurück von der Tour“, dachte ich mir und liess mich aufs Bett fallen. 5 Monate arbeiten ohne Pause, dass konnte einfach nicht gesund sein. Müde rappelte ich mich wieder auf und schleppte mich in die Dusche. Heute würden wir noch fleissig feiern gehen, also musste ich irgendwie wieder fit werden. Ich genoss das kühle Wasser auf meiner Haut. Nach einer Stunde war ich fertig gestylt und machte mich auf den Weg.
Der Club war voll und ich versuchte meine Freunde zu finden. Irgendwo im hintersten Ecken fand ich sie dann. „Hey Leute!“, rief ich. „Hey Lauri, auch noch den Weg gefunden?“, feigste Aki. „Ja, sorry, bin noch von ner heissen Schnecke aufgehalten worden,“ grinste ich. Cool setzte ich mich auf den freien Platz und erfreute mich an Akis verdutztem Gesicht.
Der Abend verlief ziemlich ausgelassen, wie immer eigentlich wenn wir was zu feiern hatten.
Unterdessen war ich sogar so breit, dass ich mich auf die Tanzfläche traute.

Cleos Sicht

Wieder war ich in dem selben Club, wollte mich etwas amüsieren. Ich war bereits etwas angetrunken. Noch nie fiel es mir so schwer ein passendes Opfer zu finden. Aber irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden, welche der Typen mich mehr anwidern.
Wie ich betrunkne Typen hasse. Nicht nur weil sie einfache Opfer sind, sondern auch weil sie einem immer dumm Anmachen und man mit ihnen nicht mehr so lustig spielen konnte. Wieder wurde ich von hinten angetanzt. Zwei sanfte Hände legten sich auf meinen Bauch, zogen mich leicht nach hinten. Ich fühlte seinen Atmen an meinem Hals. Küsste er tatsächlich meinen Nacken?! Was fällt dem ein? Ich mach die Regeln hier! Wütend stiess ich ihn von mir weg. Drehte mich um und funkelte ihn böse an. Etwas irritiert stand er vor mir und sah mich erstaunt an. War wohl starke Frauen nicht gewohnt. Ich liess ihn stehen und suchte mir ein Opfer an der Bar. Der Kleine hatte heute Glück, ihm wurde nur der Ego gebrochen.
An der Bar stich mir gleich ein Typ ins Auge. Er gehörte zu dem Typ Kategorie „Bitte lasst mich erblinden“. Nach hinten gegelte Haare, Mafiaanzug und Lackschuhe *würg* Er verdiente zu leiden. Verführerisch lächelte ich ihn an. Es brauchte nicht viel, dass er darauf einging. Männer sind so etwas von simpel gestrickt.
Nach ein paar Minuten verzogen wir uns auf die Toilette. Zum Glück waren wir alleine. Dieser Schleimbolzen begann gleich mich abzusabbern. Jeder Hund küsst besser. Rasch drückte ich ihn an die Wand. So etwas verdiente keine Sekunde länger zu leben. Wieder kamen die Bilder in mir hoch, wie dieser Mistkerl mich absabberte. Wut stieg in mir hoch. Ich griff nach dem Dolch und stach in sein Herz. Sofort brach er leblos vor mir zusammen.
Die Toilette war immer noch leer. Ich wusch meine Hände und verliess den Club rasch, bevor jemand die Leiche fand.

Teil 4

Ich lief schnell durch die dunklen Gassen. Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir. Ich wurde verfolgt. Ich bog in die nächste Seitengasse, lauerte auf meinen Verfolger.
Der Fremde bog in die Gasse und bevor er mich sah, packte ich ihn und drückte ihn gegen die Wand. „Aua, was soll das?!“, rief er. Erschrocken liess ich ihn los. „Du?“
Bevor ich noch etwas sagen konnte, fühlte ich seine Lippen auf meinen.
Zärtlich strich er über meine rechte Wange. Vorsichtig löste er sich wieder von mir und schien einen Sicherheitsabstand zu bilden, in dem er rasch einen Schritt zurück ging. Seine Augen strahlten mich verspielt an. „Willst du spielen?“, fragte ich ihn. Er grinste versaut und nickte kurz. Ich ging auf ihn zu und wollte ihn küssen, doch er drückte mich sacht von sich weg:“ Nicht hier. Wir gehen zu mir ok? Ich bin nicht so der Typ der so was in Seitengassen kurz durchzieht. Ich will dir schon was bieten, Schönheit.“ Ich glaubte zuerst mich verhört zu haben. Er griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her. „Wie heisst du?“, fragte er mich. Er wollte wirklich was von mir wissen? „Cleo und du?“ „Lauri“, lächelte er. „Sorry, für den „Übergriff“ in der Gasse, aber ich konnte dich doch nicht einfach gehen lassen“, lächelte er und küsste mich erneut. Als er sich wieder von mir löste, lächelte er mich lieb an und seine Augen strahlten förmlich. Nicht voller Gier, eher voller Zuneigung. Zärtlich legte er seinen Arm um mich und wir liefen weiter.
Er wohnte in der Nähe vom Hafen. Vor einem Mehrfamilienhaus blieben wir stehen und er kramte nach seinen Schlüsseln. Stolz führte er mich in seine Wohnung.
Diese war freundlich eingerichtet.
„Möchtest du etwas trinken?“, fragte er. Erstaunt sah ich ihn an. Mit dieser Frage hatte ich nicht gerechnet. Er lächelte wieder und strich mir zärtlich die Wangen. „Ich habe dir doch gesagt, ich steh nicht auf dieses Ex und Hopp.“ Ich musste lächeln. „Du solltest öfters lächeln, sieht süss aus.“
Ich fühlte wie ich rot wurde, aber wieso? Seit wann war ich so unsicher?

Lauris Sicht

Sie ist wirklich süss, vor allem wenn sie so rot wurde. Eigentlich dachte ich sie wäre anders, kalt und arrogant.
Sanft griff ich nach ihrer Hand und ging in mein Schlafzimmer. Dort drückt ich sie leicht an die geschlossene Tür, küsste sie zart und begann ihre Bluse zu öffnen.
Ich küsste ihren Hals. Ein leiser Seufzer entwich ihr. Sie hielt ihre Augen geschlossen und schien es zu geniessen.
Ich zog ihre Bluse aus und öffnete ihren BH. Beides landete in der Ecke. Ihr zarten Hände wanderten sanft an meinem Bauch entlang. Vorsichtig zog sie mir das Hemd aus. Zärtlich küsste sie meinen Hals, wanderte mit ihrer Zunge über meinen Oberkörper und öffnete meine Hose.
Liebevoll strich sie über meinen Rücken, zog sich näher an mich und küsste mich leidenschaftlich.

Teil 5

Ich nahm sie an der Hand uns zog sie zum Bett. Sie legte sich hin, sah mich fordernd an. Ich beugte mich über sie und küsste sie wieder. Langsam zog ich ihre Hose aus.
Bald lagen wir nackt im Bett und liebten uns. Ich genoss es wie noch nie zuvor. Es war nicht nur einfach ein One Night Stand für mich, nein, es fühlte sich ganz anders an. Ich mochte sie.

Schwer atmend lag sie in meinen Armen. Ihre Augen strahlen mich glücklich an und sie lächelte leicht. Ihre Wangen waren ganz rosig und ihre Lippen Blutrot.
Ich drückte sie etwas fester an mich, gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Ich zog die dünne Decke über uns, löschte das Licht und gab ihr noch einen letzten Kuss bevor ich einschlief.

Cleos Sicht

Glück lag ich in seinen Armen. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Der erste Mann der mir nicht weh getan hat. Er war so zärtlich, als würde er mich mögen. Als wäre ich nicht nur ein Stück Fleisch, ein Spielzeug. Liebevoll hielt er mich nun fest in seinen Armen. Mein Kopf ruhte auf seiner Brust und lauschte seinem Herzschlag. Er deckt uns zu, hält mich immer noch fest und macht das Licht aus. Er will dass ich hier bleibe? Ich war so erstaunt, dass ich völlig vergass, was ich eigentlich vorhatte. Ich wartete bis er tief schlief und befreite mich aus seiner Umarmung. Leise schlich ich zu meiner Tasche und holte meinen Dolch heraus.
Nun sass ich wieder neben ihm, den Dolch in meinen Händen. Er sah glücklich aus, wenn er schlief, hielt die Decke nun in seinen Armen.
Ich holte mit dem Dolch aus, ich war bereit, musste es tun. In Zeitlupe sah ich meine Hand herunterfahren. Es musste sein.....

Teil 6

Noch wenige Sekunden und es würde vorbei sein. Er lächelte und flüsterte etwas. Abrupt hielt ich inne. Wie versteinert sass ich da, konnte nicht glauben was ich hörte.
Er flüsterte meinen Namen und lächelte. Er träumte von mir.
Eine einzelne Tränen lief über meine Wange. Ich konnte es nicht tun.
Ich packte den Dolch wieder weg und zog mich rasch an. Ich ging wieder zum Bett und gab ihm einen letzten Kuss und verliess die Wohnung.

Am nächsten Morgen

Durch die ersten Sonnenstrahlen wurde ich aus meinen Träumen gerissen. „Cleo“, war meine erster Gedanke. Freudig drehte ich mich um, doch das Bett war leer. Sie war nicht geblieben. Etwas enttäuscht legte ich mich zurück.
Ich fragte mich, was ich falsch gemacht hatte.
Irgendwann tat mir der Rücken weh vom liegen, also mühte ich mich aus meinem Bett. Ich ging in di Küche und machte mir einen Kaffee.
Mit meinem Kaffe bewaffnet liess ich mich aufs Sofa fallen und machte den Fernseher an. Müde nippte ich an meinem Kaffee.
Durch die Stimme der Nachrichtensprecherin wurde ich wieder aus meinen Gedanken gerissen. „Der Tote wurde erstochen auf der Männertoilette des Nosturi Club gefunden. Zeugen werden gesucht.“ Mein Herz blieb stehen, als das Foto des Toten gezeigt wurde. Er war der schleimige Typ von gestern. Ich konnte es nicht glauben. Könnte es wirklich sein, dass Cleo etwas damit zu tun hatte?
Schnell verdrängte ich den Gedanken wieder. Wie sollte so ein liebes Wesen jemanden töten können.

Teil 7

In der Nachte hatte ich meine Sachen gepackt. Ich war unvorsichtig geworden, hatte Spuren hinterlassen. Nun war ich in einem günstigen Hotel in Deutschland untergekommen.
Rasch fand ich neue sichere Jagdgebiete. Es war eine Woche vergangen und ich war wieder in meinem Stammclub. Heute Abend war lief Musik angesagt und der Club war voll. Leider waren zum grössten Teil nur Mädchen hier. Es würde schwer werden für mich jemanden zu finden.

Im vorderen Teil fand ich ein geeignetes Opfer. Ich unterhielt mich mit ihm als das Konzert begann. Die Musik gefiel mir sehr.
Doch als ich auf die Bühne sah, blieb mein Herz stehen. Da stand doch Lauri? Ja ich war mir sicher. Hektisch verabschiedete ich mich von dem Mann und quetschte ich zwischen den Leuten durch. Ängstlich blickte ich mich um. Hatte er mich gesehen? Die vielen Mädchen drückten mich nach vorne. Es war schwer wegzukommen. Noch mal sah ich nach Lauri. Unsere Blicke trafen sich. Wie versteinert blieb er stehen und starrte mich an. Ich rannte los und verliess die Halle. Ich wollte rausrennen doch einer der Security-Leute packte mich von hinten. Ich versuchte mich loszureissen, doch er war zu stark. Er hob mich über seine Schulter und trug mich in einen Raum. Hinter mir verschloss er den Raum und steckte den Schlüssel ein. „Was willst du von mir?“, schrie ich. „Lauri will dich sehen. Ich solle nur aufpassen, dass du nicht wieder davon läufst“, grinste er.

Die Zeit schien sich lang zu ziehen, wie Kaugummi. Plötzlich klopfte es an der Tür. Der Riesengorilla öffnete die Tür, liess Lauri rein und verliess selber den Raum.
Lauri lächelte mich verlegen an:“ Sorry, dass du eingesperrt wurdest, aber ich wollte nicht dass du wieder abhaust. „ Sein Gesicht wurde wieder ernster. „Wieso bist du einfach abgehauen?“ Ich war geschockt über diese Frage. Er klang traurig oder enttäuscht. „Ich.. ich.. „, versuchte ich zu erklären, doch bevor ich eine richtige Erklärung fand, kam er auf mich zu, nahm mich in die Arme und küsste mich. Ich genoss den Kuss und vergass alle Sorgen. „ Ich habe jeden Tag an dich gedacht. War jeden Tag im Club und hab dich gesucht und nun find ich dich hier in einem anderen Land“, flüsterte er mir ins Ohr. „Wieso? Ich meine, das war dich nur ein One Night Stand?“ Verwirrt stand ich vor ihm. „So war es sicher geplant, aber du bist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Aber jetzt hab ich dich ja wieder. Bitte komm mit mir mit, ich will dich nicht gehen lassen.“ „Ich kann nicht“, sagte ich kühl griff nach meiner Tasche und lief zur Tür. Doch bevor ich die Tür öffnen konnte, ergriff er meinen Arm und drehte mich zu sich. Seine Augen sahen mich verzweifelt an. „Bitte bleib“, flüsterte er. Was sollte ich tun?


Teil 8

Wir redeten noch eine Weile zusammen. Ich mochte ihn wirklich, dass war mir nun bewusst, aber wie konnte ich sicher sein, dass ich ihn nicht auch einmal töten würde?
Ich ging zurück ins Hotel, natürlich gefolgt von Lauri. Naja in dieser Sache mit dem weglaufen traute er mir wohl noch nicht. Ich packte meine Sachen und wir fuhren dann in sein Hotel. Ich kam kaum aus dem staunen raus. „Wie kannst du dir so ein Hotel leisten?“ Lauri grinste frech: „Tja, zahlt unsere Management.“ Als wir im Zimmer ankamen wurden meine Augen noch grösser. Da stand ein riesiges Himmelbett und das Bad hatte nicht nur Dusche, wie meines hatte, sondern ein Whirlpool. Lauri konnte sich vor lachen nicht mehr halten und sass am Boden uns sah mir zu wie ich mit Glubschaugen durchs Zimmer lief.
„Beruhig dich Kleines, sonst bekommst du noch einen Herzanfall“, grinste er und zog mich auf seinen Schoss. Zärtlich küssten wir uns wieder. „Wie hab ich dich verdient“, flüsterte ich und küsste ihn erneut.
Unsere Küsse wurden wilder. Lauri legte sich auf mich, strich zart meine Taille . Ich schlang meine Beine um seine Hüften, wollte ihn spüren.
Leidenschaftlich küsst er mich und zog mich aus. Zärtlich leckte er mir über meinen Bauch, küsste meinen Hals.
Ich öffnete seine Hose und zog sie ihm aus. Unsere restlichen Kleider flogen in den nächsten Ecken.
Leidenschaftlich liebten wir uns in dieser Nacht und ich fühlte mich noch besser als beim letzten Mal. Ich wusste ich würde ihm nicht weh tun, versuchte es zu mindest, denn er war gut zu mir.
Noch ganz benommen lag ich in seinen Armen. Zärtlich strich er über meinen Rücken. „Ich liebe dich“, flüsterte er in mein Arm. Ich hatte das Gefühl als würde mein Herz stehen bleiben. Ohne zu überlegen antwortete ich: „Ich liebe dich auch.“ Zärtlich küsste ich ihn. Seine Augen strahlten mich glücklich an.
Aneinander gekuschelt schliefen wir dann bald ein.


Teil 9

Durch einen sanften Kuss wurde ich aus meinen Träumen gelockt. Lauri strahlte mich verschlafen aber glücklich an. „Es ist schön aufzuwachen und du liegst immer noch neben mir“, lächelte er. Leicht lächelte ich zurück und kuschelte mich an ihn. „Du kannst noch etwas liegen bleiben, wir müssen erst in 3 Stunden abreisen.“ Ich nickte müde und verzog mich ins Bad. Ich spülte gerade meinen Mund als mich zwei starke Arme umschlossen. Zärtlich küsste er meinen Nacken, streichelte meinen Bauch. Langsam wanderten seine Fingerspitzen in meinen Slip. Ein leises Seufzen verliess meine Lippen. Sanft stiess er mich langsam Richtig Whirlpool. Das warme Wasser und die Wasserblattern taten gut. Lauri zog mich auf seinen Schoss, strich mir über den Rücken und sah mir liebevoll in die Augen, schien den Anblick meines Körpers zu geniessen. „Weißt du, dass du wunderschön bist?“ Ich nickte und grinste ihn frech an. Leidenschaftlich küsse ich ihn. Erst jetzt merkte ich, dass wir noch in Unterwäsche im Wasser sassen. Breit grinsend zog ich mich aus, warf die Wäsche in den nächsten Ecken. Dann griff ich nach seiner Boxershorts und breite auch ihn davon. Sein Grinsen wurde auch immer breiter. Er schlang seine starken Arme um mich und zog mich näher an sich. Küsste mich wieder leidenschaftlich, wurde immer fordernder. Stürmisch liebten wir uns. Ich genoss seine wilden Stösse in mich. Genoss es seinen heissen Atem auf meiner Haut zu spüren.
Erschöpft liess ich mich ins Wasser fallen. Dieser Mann machte mich glücklich und für das liebte ich ihn.
„Hey mein Kätzchen alles ok?“, fragte er fürsorglich. „Ja, aber wieso Kätzchen?“, lachte ich. „Naja du heisst Cleo und sonst heissen doch Kätzchen so,“ grinste er mich an. „Miau?“, miaute ich und kratze ihn sanft an der Brust. Wir beide brachen in lachen aus. „Ich glaub wir sollten mal raus hier, bin ganz schrumpelig. Ausserdem mögen Kätzchen doch kein Wasser“, grinste ich. „Hast recht sonst gehen wir im heissen Wasser noch ein.“ Klitschnass kletterten wir aus der Wanne. Lauri legte mir ein Tuch um und trocknete meinen Rücken ab. Ich drehte mich um und gab ihm einen sanften Kuss als Dankeschön. Fertig angezogen machten wir uns auf den Weg in den Speisesaal. Mein Bauch jammerte schon vor Hunger. Glücklich stürzte ich mich aufs Buffet. Zwei Croissants, Marmelade und ne schöne heisse Schokolade. Zufrieden setzte ich mich zu den anderen an den Tisch. Lauri stocherte in seiner Tasse herum und sah etwas bedrückt aus. „Hast du keinen Hunger, Schatz?“, fragte ich ihn. „Nein, ich ess selten was zum Frühstück.“ Fragend sah ich die Jungs an und alle schienen meinem Blick auszuweichen. „Also Jungs was ist los? Habt ihr irgendein Problem mit mir oder so?“ Zeitgleich zuckten alle in sich zusammen. Ich entschied mich mein Frühstück zu essen da ich eh keine Antwort erhalten würde.
Eine halbe Stunde später stand ich auf:“ Ich muss noch packen“, und verliess die Jungs. Irgendwie war ich wütend. Gestern freuten sie sich für Lauri und heute schweigen sie sich an und kucken nur böse. Rasch packte ich all meine Sachen und legte mich noch etwas ins Bett. Ein leises Knacken war zu hören und die Tür ging auf. Lauri setzte sich neben mich aufs Bett, strich mir zart durchs Haar. Mit verweinten Augen sah ich ihn an. Ja ich hatte wirklich geweint, ich hätte nicht gedacht, dass ich je wieder so fühlen würde. Lieben könnte, weinen könnte oder Angst haben würde jemand zu verlieren. „Wieso hast du geweint?“ „Was war los heute Morgen? Wieso reden die mit mir nicht?“ „Die sind halt noch etwas misstrauisch, aber wenn sie sehen wie glücklich ich mit dir bin, werden sie dir auch bald trauen und dich mögen.“ Zart nahm er mich in seine Arme und küsste mich. Wir blieben im Bett und kuschelten bis es an der Türe klopfte und Matti rief dass wir in 15 min fahren. Noch etwas zerknittert und unsicher zog ich mich an und machte mich Hand in Hand mit Lauri in die Garage auf. Lauri drückte meine Hand etwas und lächelte mir aufmunternd zu. Zum Glück war die Tour vorbei und wir konnten nach Hause fahren, dann musste ich die Jungs wenigstens nicht jeden Tag sehen.
Ich verkroch mich in einem der Sitzecken und sah aus dem Fenster.

Teil 10

Es war ca. 11 Uhr nachts und wir sassen nun auf der Fähre nach Finnland fest. Ich sass immer noch in meiner Ecke, nur nicht mehr alleine. Die Jungs sassen bei mir und feierten die erfolgreiche Tour. Alle lachten, machten Witze und erzählten von irgendwelchen Erlebnissen ihrer Touren. Ich hingegen sass da mit meinem fünften Bier und starrte auf die Tischplatte. „Alles ok mit dir?“, fragte Lauri besorgt. Ich nickte:“ Ja, ich geh nur mal kurz raus an die frische Luft.“ Mit gesenktem Kopf schlich ich an ihnen vorbei. Ich stütze mich mit den Ellbogen an die Reling und sah zum Himmel. Er war schwarz, wie meine Seele. Doch er hatte wenigstens Sterne die strahlten. Wo waren meine? Lauri war das einzige strahlende in meinem Leben. Ich zündete mir wieder eine Zigarette an, zog genüsslich daran.
Es verletzte mich dass die anderen mich nicht mochten. Sie kannten mich nicht. Ich wusste ich hatte Lauri wehgetan, aber nun war er doch glücklich und ich auch, wieso konnten die anderen das nicht verstehen? Ich war fest entschlossen sie zur rede stellen.
Einen letzten Zug an der Zigarette und lief zum Bus zurück.
Nervös setzte ich mich neben Lauri, griff nach seiner Hand. „Jungs, ich muss mit euch reden. Ich würd gern wissen was für ein Problem ihr mit mir habt. Ich merk doch, dass ihr was dagegen habt, dass ich hier bin. Es tut mir leid, dass ich Lauri wehgetan habe. Ich hatte meine Gründe und wenn ihrs wissen wollt, ich hab mir damit auch selber wehgetan und dass nicht wenig. Ich bin mir sicher, ich liebe Lauri und ich wird ihm nicht mehr das Herz brechen. Ehrlich Leute, ich würd mich echt freuen wenn ihr mir auch ne Chance gebt und mich euch beweisen lässt, dass ich auch für euch eine gute Freundin sein könnte. Und wenn nicht, dann behandelt mich wenigstens nicht wie Luft. Ich hab euch nichts getan“, sagte ich und sah sie an. Keiner sagte etwas, starrten nur auf die Tischplatte. Zart drückt Lauri meine Hand und lächelt mir aufmunternd zu. „Wir waren nur wütend auf dich und machten uns Sorgen um Lauri. Du weißt gar nicht wie schlecht es ihm ging. Wir dachten du haust eh gleich wieder ab“, erklärte Eero,“ Darum auch die Diskussion heute morgen. Tut uns leid, denn du verdienst eine Chance denke ich, besonders da du zu deinen Gefühlen für Lauri stehst.“ Zufrieden grinste ich Lauri an. „Ok, dann gebt eurer neuen Freundin doch noch so ein leckeres Bierchen,“ grinste ich glücklich.

Teil 11

Als ich aufwachte lag ich in Lauris starken Armen. Auch er schlief tief und fest. Er sah richtig knuffig aus. Vorsichtig entwirrte ich mich aus seinen Armen um mich im Bad etwas frisch zu machen. Ich wusste nicht wieso, aber heute fühlte ich mich richtig gut. Grinsend ging ich zurück zu den anderen. Immer noch schnarchten sie glücklich vor sich hin. Mit einen leckern Kaffee setze ich mich wieder hin und begann in einem der Bücher zu stöbern. War auch schon lange her, dass ich was gelesen hatte. Die Geschichte gefiel mir gleich. Ich liebe diese Psycho-Thriller. Vielleicht weil mein eigenes Leben ein Thriller war? Ich wusste ich bin krank, doch es machte einfach zu viel Spass. Wie lange würde es gehen, bis ich die Jagd vermisste? Ich wollte die Antwort gar nicht hören. Ich durfte ihnen nicht wehtun und basta.
Das knuffige etwas neben mir, murrte etwas und öffnete vorsichtig die Augen. Ich musste grinsen. „Morgen Süsser, gut geschlafen?“ „Mhhmm... emm.. ja schon. Aua, mein Kopf.“ „Tja, musste dich halt noch mehr zusammen kugeln. Ich könnte meinen Kopf gar nicht mehr bewegen.“ „Anstatt mich zu belehren, könntest du doch meine Schultern etwas massieren, bitte?“, grinste er und sah mich mit Kulleraugen an. „Ok, dann setzt dich mal hin.“ Das liess er sich natürlich nicht zweimal sagen.
„Och, dass tut gut“, grinste das kleine zerknüllte Ding vor mir. „Wie kann man nur so verspannt sein? Du brauchst Urlaub oder neue Schultern“, jammerte ich, denn meine Finger taten bereits weh. „Wann sind wir endlich zu Hause?“ „Ich denke bald. Willst du raus, etwas frische Seeluft schnuppern?“ Das liess ich mir nicht zweimal sagen. Rasch sprang ich auf und stieg in meine Schuhe. „Bin bereit!“ Lauri lachte mich nur aus, nahm meine Hand und zog mich raus. Die kühle Luft tat gut. Im Bus war es ja bald nicht mehr auszuhalten.
Verträumt sah ich zum Horizont. Vorsichtig schlang Lauri seine Arme um mich und legte sein Kinn auf meine Schulter. „Siehst du bald sind wir zu Hause“, flüsterte er in mein Ohr und sah zum Horizont an dem die Stadt-Silhouette langsam sichtbar wurde. Glücklich lächelte ich ihn an und gab ihm einen sanften Kuss auf seine noch leicht schlafgerötete Wange. „Ich bin froh dich zu haben“, flüsterte ich ihm zu.


Teil 12

Endlich waren wir zuhause angekommen. Müde liess ich mich aufs Sofa plumpsen. Lauri krabbelte auch zu mir und liess sich auf mich fallen. „Boa, Junge du bist schwer“, jammerte ich und grinste fies. „Ach Quatsch, du verträgst einfach keinen echten Mann.“ Lachend hielt ich mir den Bauch. Beleidigt sah er mich an, musste dann aber auch lachen. „Willst du heute Abend ausgehen? Ins Nosturi oder so?“ „Ja, klar war ja schon länger nicht mehr da.“ Vorsicht legte er sich auf mich. Sein Kopf lag auf meinem Bauch. Verträumt kraulte ich ihn. Ich war wirklich froh ihn zu haben. „Weißt du was das Beste ist?“ „Ne, sag schon.“ „Nach der Tour haben einen ganzen Monat frei, dass heisst wir können einen ganzen Monat jeden Tag zusammen sein“, glücklich strahlte er bis über beide Ohren.

„Das ist schön. Jetzt wo ich dich endlich wieder zurück habe, möchte ich dich nicht schon wieder gehen lassen.“ „Ich will auch nicht gehen. Sondern jede Minute mit dir geniessen“, sagte er und küsste meinen Bauch sanft. Seine Barthaare pieksten mich und ich musste lachen: „Hey, das kitzelt.“ „Ist das besser?“, fragte er und beginnt meine Hals zu küssen. „Lass mich nachdenken... ja ... dass ist einiges besser.“ Leidenschaftlich küssten wir uns. Sanft strich seine Hand über meinen Bauch. Dieses Kribbeln in meinem Bauch machte mich wahnsinnig. Er war der erste bei dem ich weiche Knie bekam und das fühlte sich einfach grossartig an. Sein Atem wurde schnell und auch mein Herz begann zu rassen.
Ich liess meine Hände unter sein Hemd gleiten und zog es hoch, über seinen Kopf. Schnell landete es im nächsten Ecken. Zärtlich küsste ich seine Brust, knabberte an seinem Hals und küsste ihn sanft. Meine Hände machten sich an meinem Hemd zu schaffen. Rasch öffnete er die Knöpfe und zog mir das Hemd aus. Zart küsste er wieder meinen Hals. Ich liebte es, wenn ich seinen heissen Atem an meiner Haut fühlte. Plötzlich liess er von mir ab. Verwirrt sah ich ihn an. „Komm mit“, flüsterte er schwer atmend und nahm meine Hand. Er zog mich in sein Schlafzimmer. Grinsend sah er mich an:“ Hier ist es doch viel bequemer.“ Er setzte sich auf die Bettkante und ich stellte mich vor ihn. Zärtlich küsste er meinen Bauch, öffnete dabei den ersten Knopf meiner Hose, küsste noch tiefer. Seine warmen Hände streichelten sanft und doch stark meine Taille, wanderten zu meinem Kreuz. Mit seiner Zunge spielte er mit meinem Bauchnabelpiercing. Wieder öffnete einen Knopf und zog meine Hose runter. Vorsichtig strampelte ich sie ab. Langsam beugte ich mich über ihn, so dass er sich hinlegen musste. Liebevoll küsste ich seinen Oberkörper, seinen Hals, biss sanft zu. Meine Hände wanderten an seine Hose und öffneten die Knöpfe. Rasch zog ich sie ihm aus. Mit einem breiten Grinsen setzte ich mich auf seinen Schoss, küsste ihn leidenschaftlich, fordernd. Seine Hände strichen mir zart über den Rücken, ruhten dann auf meinem Hintern.
Ich fühlte seine Erregung. Langsam liess ich mich auf den Boden sinken, kniete nun vor ihm.
Verwundert setzte er sich auf und sah zu mir runter. Breit grinste ich ihn an. Er verstand, grinste noch breiter und küsste mich leidenschaftlich. Ich liess von ihm ab, lächelte ihn nochmals an und zog dann seine Shorts aus. Breit grinsend nahm ich seine Männlichkeit (Anm. d. A. hab kein anderes kreatives Wort gefunden, Ideen bitte an mich) in mich auf. Verspielt liess ich meine Zunge die Spitze umfahren, saugte und leckte. Ich hörte seinen Atem schneller werden. Genüsslich schloss er seine Augen. Seine Wangen verfärbten sich rötlich, seine Augenlider flimmerten. Schwer atmend griff er in meine Haare und drückte mich etwas runter. Ich genoss es ihn zu schmecken, ihm etwas von mir zu geben.
Plötzlich zog er mich zu sich hoch, drückte mich aufs Bett. Frech grinsend begann er wieder meinen Hals zu küssen, knabberte an meinem Ohr. Seine Hände wanderten an mir runter und zogen mir meinen BH aus. Wieder wanderte er etwas runter und schob seine Hand in meinem Slip. Zärtlich verwöhnte er mich.
Wieder küsste er mich leidenschaftlich. Ich schien in seinen Händen zu schmelzen. Vorsichtig zog er meinen Slip runter und warf ihn weg. Er beugte ich ganz über mich, küsste mich liebevoll und dang in mich ein. Ich hätte vor Lust schreien können, doch er versiegelte meine Lippen wieder mit einem langen Kuss.
Seine Stösse wurden heftiger.
Wir liebten uns voller Liebe und es war besser als je zu vor…..


Teil 13

Ich war bereits eine Woche hier und wir verstanden uns immer noch bestens. Jeden Tag unternahmen wir etwas zusammen, auch wenn es nur ein bisschen spazieren war. Ich fühlte mich wohl bei ihm. Ganz stolz hielt ich immer seine Hand und lief mit ihm durch die Gassen. Der Rest der Truppe mochte mich nun auch, was mich noch glücklicher machte. Heute würden wir alle zusammen bei uns zu Hause einen Dvd-Abend machen, also mussten wir erst mal kräftig einkaufen gehen. Also hiess es Bier schleppen, Chipstüten und anderes Knackerzeug tragen und dass mit meinen kurzen Armen. Schwer beladen, schleppten wir uns die restlichen Stufen hoch. „Lauri? Denkst du wirklich die essen so viel?“, fragte ich schwer schnaubend. „Ja, leider und ich bin mir nicht mal sicher ob das alles reicht.“ „Die sollen dann halt auch noch mitbringen, ich hab jetzt schon einen Rückenschaden“, maulte ich dem Zusammenbruch nahe. Breit grinsend dreht er sich um:“ Naja, sei Froh drüber. Lieber einen Rückenschaden als einen Dachschaden.“ Beleidigt streckte ich ihm die Zunge raus: „Fieser Arsch, nimm mir lieber die Tüten ab.“ Knurrte ich als er endlich die Tür öffnete.
„Oh arme kleine Cleo. Komm zu Papi.“ Der Typ hat heut echt einen an der Klatsche, dachte ich mir. Müde liess ich mich auf das Sofa fallen. Lauri räumte noch alles ein, was auch den Krach in der Küche erklärte.
Zwei Hände legten sich auf meine Schultern. Müde sah ich hoch. Mein lieber Freund grinste mir fröhlich entgegen. „Was ist so lustig?“ „Nichts, schenk dir nur ein aufmunterndes Lächeln.“ Sanft beginnt er meine Schultern zu massieren. „Das ist genau, dass was ich jetzt brauche. Schöööön.“ Langsam entspannte sich mein Körper wieder. Sanft streicht er über meine Arme, lässt sein Kinn auf meinem Kopf ruhen. „Was denkst du?“, fragte ich. „Hmm... nichts. Ich geniess es nur, dich bei mir zu haben.“ „Dann setzt dich doch neben mich, anstatt übers Sofa zu hängen“, grinste ich breit. Ein Hopser und er landet grinsend neben mir. Typisch Man immer den kürzesten Weg nehmen. Ich schlang meine Arme um seinen Bauch und lehnte mich an ihn. Ich schloss meine Augen und lauschte seinem Atem. Zart strich er mir durchs Haar. „Ich hab dich lieb, Kleines“, flüstert er mir zu. Ich drehe meinen Kopf zu ihm und lächle verschmitzt. „Ich dich auch, Schatz.“ Zart strich er über meine Wange. Seine Finger spielten wieder mit meinen Haaren. Ich genoss das leichte Kitzeln und döste etwas vor mich hin.
Plötzlich hatte ich das Bedürfnis ihn zu fragen. „Warst du immer schon so lieb zu deinen Freundinnen?“ Erstaunt schaut er auf mich runter. Zaghaft schüttelt er den Kopf. „Emm... nein, aber ich war auch nie so verliebt wie in dich. Und du? Bist du auch jedem immer zu erst weggerannt?“ „Emm... nein“, ich schaute ihn noch verdutzter an, als er mich zuvor. Ich hatte nicht mit dieser Frage gerechnet. Ich musste mir sowieso bald eine Lüge einfallen lassen, wieso ich abgehauen bin.

Es war Abend und wir alle sassen versammelt auf den Sofas und starrten gespannt in den Flimmerkasten. Gemütlich kuschelte ich mein Gesicht in Lauris Sweatshirt. Dieser legte seinen Arm um meine Schultern. Ich liebte es Horrorfilme zu kucken. Nur dieser brachte mich etwas zum nachdenken. Am Anfang war es noch cool, aber jetzt zeigt er eher mein altes Leben. War oder bin ich wirklich so krank? Mir wurde sehr wehgetan und nun tötete ich. Klar einige hatten es verdient. Besonders die, die gerne Frauen schlugen oder unterdrückten. Lauri hingegen hatte einfach Glück gehabt. Oder wollte ich innerlich gar nicht mehr töten? Hatte ich einfach jemanden gesucht, der mir zeigt, dass nicht alle so sind? Ich war froh, dass auf mein Herz gehört hatte. Ich wollte nicht auch sein Blut an meinen Händen kleben haben. Nachdenklich sah ich ihn von unten an. Er schien es zu spüren, schielte kurz zu mir runter und streichelte sanft meine Wange.
Wieder sah ich dem Film zu.
Er endete tragisch. Die junge Frau starb aus Liebe. Tränen schossen ihn meine Augen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich ohne Lauri vielleicht auch so enden hätte können. Aber ich war stärker als diese im Film. Ich hatte meinen Geliebten nicht getötet und war nun glücklich – hatte ein Leben.

„Hey Kleine, wieso weinst du“, fragte Aki und lächelt. „Irgendwie find ich den Film eher traurig als gruselig. Die Arme hat sich ins Unglück gestürzt. Hat ihre grosse Liebe getötet und dann sich selber. Findest du das nicht traurig?“ „Das ist nur ein Film. Denk nicht zu sehr darüber nach.“ Ja, Aki kann gut reden, der weiss ja nicht wie das ist, dachte ich mir.
„Wer will noch was zu trinken?“, fragte Lauri. Alle Hände schossen in die Höhe. „Ich helf dir Süsser“, grinste ich und folgte ihm in die Küche.
Diese sah auch eher nach Krieg aus, als nach Dvd-Abend. „Ich hätte nicht gedacht, dass die so viel essen. Darum siehst du nach der Tour auch immer so abgemagert aus. Kein Wunder wenn der dir alles wegfrisst.“ „Ja, stimmt. Böser Aki. Aber jetzt hab ich dich ja und dann kannst du mich immer nach der Tour aufpäppeln.“ Frech grinst er mich an und gibt mir einen kleinen Kuss. Immer noch grinsend drückt er mir 2 Bier in die Hand. 3 weitere nahm er und wir gingen wieder zurück zu den anderen.


Teil 14

Nachts lag ich wach neben Lauri. Ich starrte die Decke an und studierte immer noch an dem Film rum. Wieso hatte ich es von einem auf den anderen Tag geschafft auf zu hören zu töten und sie nicht? Lag es an der Liebe die mir Lauri gab, die Wärme und Zuneigung, die ich immer so vermisst hatte in meinem Leben.
Meine Mutter war Drogensüchtig und mein Vater kam öfters nachts zu mir, verging sich an meinem kleinen, zerbrechlichen Kindeskörper. Ich hasste ihn und später alle Männer. Sex bedeutete Schmerz für mich, Hass war das einzige das ich kannte. Liebe und Geborgenheit waren mir fremd. Als ich 16 war haute ich von zuhause ab. Ich hielt es nicht mehr aus. Jede Nacht hatte ich Angst, ich konnte nicht schlafen. Wenn mein Vater mir nicht wehtat, dann einer seiner Freunde oder er schickte mich direkt wieder auf den Strich. Meine Mutter konnte mir auch nicht helfen. Meistens lag sie eh nur auf dem Sofa und starrte in den Fernseher. Sie war ein Wrack.
Als ich auf der Strasse lebte ging es mir auch nicht besser. Ich ging immer noch strichen, aber damals tat ich es für mich um nicht zuhause sein. Ich ging trotzdem noch zur Schule und fand dort auch Hilfe. Meine Lehrerin sah dass es mir nicht gut ging. Meine zerrissenen Kleider waren auch auffällig und irgendwann glaubte sie mir auch nicht mehr, dass es ein Modetrend war, Löcher in den Klamotten zu haben und die Haare nicht zu waschen. Sie nahm mich einmal zur Seite nach dem Unterricht und fragte mich was los sei. Ich durfte bei ihr einziehen, bis ich meine Lehre fertig hatte. Wir hatten auch danach noch ein super Verhältnis. Sie war nicht nur eine Freundin, sondern hatte auch so etwas wie meine Mutter ersetzt.
Eines Tages als wir wieder etwas spazieren waren und uns erzählten was alles in unserem Leben passiert war, wurden wir überfallen. Sie töteten Lea und vergewaltigten mich. Ich werde diesen besoffenen Arsch nie mehr vergessen. Seit dem schwor ich mir Rache. Doch nun wurde ich bald 26 und ich war endlich verliebt. Es musste doch möglich sein, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Ich hatte doch meine Rache gehabt. Auch wenn all das vergossene Blut nie meinen Schmerz und meine Erinnerungen wegwaschen konnte.
Lauri war der erste Mann den ich liebte und der mich auch all meine Sorgen vergessen liess. Ich hatte keine Angst ihm meine Gefühle zu zeigen. Er war anders.
Müde drehte ich mich zu ihm. Er schlief friedlich neben mir, schien zu lächeln.
Ich kuschelte mich an ihn und schloss meine Augen.


Teil 15

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich alleine im Bett. Müde wankte ich in s Wohnzimmer. Die Balkontür stand offen und Lauri sass draussen auf einem Stuhl und rauchte. „Guten Morgen Schatz“, begrüsste ihn und gab ihm einen Kuss. Ich machte es mir auf seinem Schoss gemütlich und klaute ihm eine Zigarette.
„Hast du gut geschlafen? Heute morgen hast du ziemlich stark rumgestrampelt“, fragte er mich etwas besorgt. „Ja, ich hab sicher nur schlecht geträumt.“ Ich küsste in flüchtig auf die Lippen und rauchte dann weiter.
Ich fühlte wie er mich von der Seite besorgt und nachdenklich an sah. „Es hat sich aber ziemlich echt angehört, deine Angst in der Stimme.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Wer hat dir so sehr wehgetan Cleo? Du hast geweint, du hattest Angst.“ Ich sah zu Boden und schwieg. „Sag mir doch endlich, wieso dich dieser Film gestern so mitgenommen hat und wieso du im Schlaf weinst.“ Ich hörte ihn besorgt seufzen.
„Ich mach mir doch so Sorgen um dich.“ „Ich kann nicht darüber sprechen.“ „Ich bin dein Freund und ich denke ich sollte es wissen, wenn es meiner Freundin schlecht geht.“ „Du kannst mir nicht helfen Lauri, als lass das Fragen.“ „Ich seh doch, dass es dir immer schlechter geht.“ Ich stand auf und ging rein. Lauri folgte mir und griff mich am Handgelenk und drückte mich an die Wand. „Lass mich los. Du tust mir weh!“ schrie ich. „Nein und jetzt sag mir endlich was mit dir los ist. Ich will doch nur nicht dass du dir evtl. was antust.“ „Wieso sollte ich?!“ „Merkst du eigentlich nicht wie schlecht es dir geht? Du bist blass, wirkst traurig. Irgendwas bedrückt dich doch. Ich liebe dich doch, bitte vertrau dich mir an.“ „Du kannst mich nicht lieben. Nicht wenn du wüsstest wer ich bin.“ „Sag es mir doch.“ Ich funkelte ihn böse an und versuchte mich loszureissen. Ich schaffte es und schloss mich im Zimmer ein. Rasch zog ich mich an, machte mich im Bad fertig. Ich griff nach einer Tasche, öffnete die Türe und rannte aus dem Haus. Ich rannte einfach ohne zu wissen wohin ich sollte.
Meine Gedanken waren wirr. Bilder der Morde kamen zurück in meine Erinnerung, mischten sich mit Erinnerungen an Lauri. Irgendwann schaltete sich mein Verstand aus.
Es schien als wäre ich nur Zuschauer eines makaberen Filmes. Ich war im Rotlichtviertel angekommen. Instinktiv stellte ich mich an den Strassenrand. Es dauerte nicht lange bis ein Auto anhielt. Ohne etwas zu sagen stieg ich ein und wir fuhren los.
Nach 15 Minuten Fahrt hielten wir in einer Waldlichtung an. Grinsend drehte sich der Typ zu mir. Begann meine Hals zu küssen. Ich bewegte mich noch immer nicht. Ruckartig schob er meinen Stuhl nach hinten und liess die Lehne runter. Rasch zog er die Träger meines Sommerkleides runter. Küsste meine Brust. Ich empfand nichts, nicht einmal Ekel. Mit der freien Hand zerriss er meinen Slip. Ich bekam noch halb mit wie er sich einen Gummi überstülpte und sich auf mich legte. Ich drehte meinen Kopf weg, schloss die Augen. Ich genoss den Schmerz. Es schien als brauchte ich es. Irgendwann stupste ich ihn von mir, drückte ihn auf den Stuhl und setzte mich auf seinen Schoss. Breit grinsend schloss er die Augen, schien es zu geniessen. Vorsichtig griff ich ihn meine Tasche, zog den Dolch heraus. Ich wartete ab bis er kam und zufrieden grinste. Ich war wütend, hasste ihn. Ich holte aus und stiess zu. Das Blut spritze in mein Gesicht. Ich schlitze seine Kehle auf. Sein Blut rann seine Brust hinunter. Ich zerriss sein Shirt, lenkte das Blut weg. Unsere nackte Haut rieb aneinander, nur das Blut war noch zwischen uns. Ich trank das Blut, dass noch warm aus seiner Kehle lief. Ich verweilt noch eine Weile, spürte immer noch seine Erregung in mir. Leichenstarre hatte doch noch was positives. Sein Körper kühlte langsam ab und die Nacht brach ein. Ich löste mich von dem toten Körper. Ich nahm den Dolch und meine Tasche und verliess die Lichtung. Irrte durch den Wald. Ich traf auf einen kleinen See. Das Blut! Ich musste es doch noch wegwaschen. Ich nahm den Dolch und ging ins Wasser. Es war eisigkalt und doch fühlte es sich gut an. Ich tauchte unter, wusch meine Haare, die noch verklebt waren. Ich zog das Kleid aus und wusch es im Wasser. Gut dass es schwarz war, so konnte Lauri nichts sehen.
Als alles sauber war, machte ich mich auf den Weg nachhause. Zu meinem Glück begann es in Strömen zu regnen, so hatte ich wenigstens eine Ausrede für mein nasses Kleid.
Nach einer Stunde laufen, kam ich Zuhause an. Als ich den Schlüssel ins Loch steckte öffnete Lauri sie und zog mich herein.
„Was soll das? Wo warst du. Ich hab mir Sorgen gemacht!“ „Ich war spazieren. Ich wollte heraus finden wie ich dir am besten alles erzählen sollte.“ Ich lief ins Bad und trocknete mich ab. Lauri stand im Türrahmen, sah mir zu. Seine Augen betrachteten jeden Zentimeter an meinem Körper.
Ich ging auf ihn zu sah ihm verführerisch in die Augen. Nun stand ich nackt vor ihm und strich sanft über seine Brust. Ich fühlte wie sein Herz raste und er schwer atmete. Leidenschaftlich küsste ich ihn, sah ihn wieder an. Meine Hand rutschte in seinen Schritt. Ich fühlte seine Erregung. Ich grinste versaut, sah ihn durchdringend an: „Willst du mich ficken?“

Teil 16

Erst sah er mich etwas erschrocken an. Er hatte wohl nicht mit dieser Frage gerechnet. Seine rechte Hand griff in meine nassen Haare. Er zog mich an sich, küsste mich leidenschaftlich. Er drückte mich an die kalte Wand, presste seinen Unterleib an mich. Meine Hände strichen sanft über seinen Bauch. Flink öffnete ich seine Hose und liess sie runterrutschen. Rasch stieg er aus ihr raus und stiess sie mit einem Fuss weg. Schnell folgte auch seine restliche Kleidung. Ich liebte es seinen warmen Körper an meinem zu fühlen. Wärme, Geborgenheit. Ich schlang mein rechtes Bein um seine Hüfte, damit ich ihn noch besser spürte. Vorsichtig drang er in mich ein und liebte mich. Ich spürte seinen Atem auf meinem Hals. Ich drehte meinen Kopf zu ihm, küsste ihn stürmisch. Er hob mein anderes Bein um seine Hüfte und hob mich hoch. Hart drückte er mich an die Wand. Mein Rücken prallte hart auf den Stein, doch das war mir egal. Ich war nicht mehr fähig zu denken. Ich wollte nur ihn…
Erschöpft liessen wir uns zu Boden sinken. Schwer atmend sass er mir gegenüber. Sein Gesicht war rot und der Schweiss lief seine Schläfen hinunter. Glücklich strahlten seine Augen mir entgegen. Zufrieden strahlte ich zurück. Lauri krabbelte zu mir rüber, gab mir einen Kuss und stieg dann in die Dusche.
Ich stand auf und ging ins Schlafzimmer. Müde liess ich mich aufs Bett fallen und genoss das Kribbeln in meinem Bauch. Kalte Tropfen liessen mich aufschrecken. Lauri legte sich neben mich, nahm mich in seine Arme. „Ich weiss, dass du mit mir nicht darüber reden willst, aber wenn du bereits bist dafür, werde ich da sein. Versprich mir einfach, dass du nichts Dummes anstellst.“ Ich nickte und seufzte leise. Ich stand auf und zog mich an. Lauri tat das gleiche und verzog sich dann auf den Balkon. Rauchend sass er draussen und starrte ins dunkel. Ich setzte mich auf seinen Schoss und stahl ihm eine seiner Zigaretten.
„Ich denke, da sind einige Dinge, die du wissen solltest über mich um mich zu verstehen.“ Ich riskierte einen Blick zu ihm. Erwartungsvoll sah er mich an, legte seine Hand liebevoll auf meinen Rücken. „Ich hatte nie wirklich eine Familie. Meine Mutter war auf Drogen und war nie da für mich und mein Vater, naja… wie soll ichs sagen… er hat mich vergewaltigt. Ich bin dann von Zuhause abgehauen und bin auf den Strich gegangen um Geld für mein Essen zu bekommen. Meine Lehrerin hat es dann rausbekommen und mich bei sich aufgenommen. Bei ihr hatte ich das erste Mal eine Familie, ein Zuhause. Eines Nachts wurden wir überfallen und sie wurde getötet. Der Mörder hat mich wieder vergewaltigt. Seit dem habe ich Männer gehasst. Darum bin ich auch abgehauen. Ich hatte Angst vor meinen Gefühlen zu dir. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben einen Mann lieben können und ich denke ich hatte einfach Angst davor, dass du mir mein Herz brichst.“ Heisse Tränen liefen über meine Wangen. Ich sah zu Lauri. Auch er weinte, aber wieso? Aus Liebe? Er schlang seine Arme um mich und drückte mich sanft an sich. „Ich bin dir dankbar, dass du es mir erzählt hast, auch wenn es dir schrecklich wehtut. Ich werde aufpassen, dass dir das nie mehr passieren wird. Ich liebe dich Cleo.“ Beide weinten wir stumm, jeder für sich und doch zusammen.

Teil 17

Sie schlief in meinen Armen ein. Vorsichtig hob ich sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. Ich legte mich neben sie und deckte uns zu. Sanft lege ich meinen Arm um sie, rutsche noch etwas näher und küsse ihre Schulter. Müde schliesse ich meine Augen und schlafe ein.

Als ich meine Augen öffne bin ich wieder alleine im Bett. Der Geruch nach feinem frischen Kaffee lockt mich aus dem Bett. Die Balkontür steht offen und die Sonnenstrahlen scheinen ins Wohnzimmer. Leise schleiche ich mich hinaus. Cleo sitzt auf dem Stuhl, hält die Augen geschlossen und raucht gemütlich während sie sich bräunen lässt.
Langsam beuge ich mich zu ihr runter und küsse sie auf die Wange: “Morgen mein Engel. Gut geschlafen?“ „Ja, irgendwie war es ziemlich beruhigend dir alles zu erzählen und ich konnte endlich ohne Alpträume schlafen.“
Ich setzte mich auf den Stuhl daneben und geniesse die warmen Sonnenstrahlen.
„Ich bin Stolz auf dich, weißt du das?“ „Wieso?“ „Du hattest so ein hartes Leben und hast dich durchringen können. Ich wüsste nicht was ich getan hätte. Und ich bin auch Stolz auf dich, dass du dich mir anvertraut hast.“ „Ich liebe dich nun mal und ich wollte dich nicht belügen. Ausserdem verstehst du vielleicht nun meine kleinen Ticks die ich habe.“
„Ich denke schon und vor allem bin ich beruhigt, weil ich jetzt weiss was du hast. Ich habe mir wirklich sehr viele Sorgen gemacht, besonders als du einfach davon gelaufen bist. Versprich mir dass du das wirklich nie mehr tun wirst. Ich will nicht, dass dir was zu stösst.“
„Ich werde auf mich aufpassen, versprochen. Jetzt wo ich glücklich bin, möchte ich es nicht kaputt machen.“ Ich nehme sie in meine Arme und drücke sie an mich. Will sie einfach nur festhalten und ihre Wärme geniessen…

Wochen waren vergangen und wir waren eigentlich immer noch glücklich mit einander. Och heute war Tourstart und ich konnte Cleo nicht mitnehmen. Cleo hatte einen Job in einer Bar gefunden. Eigentlich wollte ich nicht, dass sie arbeitet, aber ich konnte sie nicht abhalten davon. Sie wusste nun mal was sie wollte und sie hatte auch gemeint sie sei nicht bereit in ihren jungen Jahren Hausfrau zu spielen.
Nun stehen wir vor der Haustüre. Das Taxi wartet auf mich. Tränen fliessen langsam über Cleos Gesicht. Mein Herz brennt – ich will sie nicht allein lassen. „Ich werde dich jeden Tag anrufen, versprochen.“ „Du wirst mir trotzdem fehlen. Irgendwie ist es so komisch, dass du plötzlich wieder weg bist.“ „Ich weiss, es fällt mir auch schwer, aber bald bin ich zurück und dann hab ich wieder nur Augen für dich meine Liebste.“ Sie lächelt mich an und gibt mir einen langen Kuss zum Abschied. „Pass auf dich auf mein Engel“, flüstere ich ihr zu und drücke sie noch einmal fest an mich. „Du auch“. Ihre Stimme zittert stark. Noch einmal ein letzter Kuss und ich gehe zur Tür hinaus und setzte mich ins Taxi. Ich sage dem Fahrer wohin ich will und winke meinem Engel ein letztes Mal zu, bevor er losfährt.

Das Taxi fährt los und biegt bald um die nächste Ecke. Ich fühle wie mein Herz zerreisst, doch ich weiss ich muss stark sein für Lauri – für uns.
Ich drehe mich um und gehe zurück in die Wohnung. Ich ziehe mir meine Arbeitskleidung, die aus einem schwarzen Mini und einem Top besteht, an. Ich packe die Schlüssel und meine Tasche und verlasse die Wohnung auch. Draussen zünde ich mir eine Zigarette an und mache mich auf den Weg zur Arbeit.
Der Weg ist nicht weit, nur die dunklen Gassen stören mich. Meine Absätze klacken auf dem Asphalt. Raschen Schrittes laufe ich zum Club. Ich öffne die Hintertür und gehe in unseren Pausenraum. Ich lege meine Tasche hin und hänge meinen Mantel auf. Lea, eine neue Arbeitskollegin, begrüsst mich freudig. Sie war bekannt für ihren Dauersmile. Ich stelle mich hinter die Bar und beginne zu arbeiten.

Der Club ist voll und ich stresse von einem Gast zum nächsten. Nicht dass mich dieser Rummel stressen würde, aber dieser komische Typ im Ecken der Bar stiert mich schon die ganze Zeit an und ich bekomme langsam echt Lust ihn anzuschnauzen. Ja ich vermisse Lauri jetzt schon und meine Laune ist auf dem Nullpunkt angelangt. „Der Typ scheint auf dich zu stehen“, grinst mir Lea zu. „Ja, aber ich kann ihn nicht riechen. Der stresst mich richtig.“ Lea grinst mich viel wissend an. „Hey lass dich nicht hängen, dein Freund wird auch bald wieder zurück sein.“ Sie lächelt aufmunternd und klopft mir freundschaftlich auf die Schulter.

Bald war meine Schicht überstanden und ich ging zurück in den Pausenraum. Müde greife ich nach meinem Mantel und meiner Tasche und verabschiede mich von Lea.
Quietschend öffne ich die Tür und verlasse ich den Club. Ich schlinge den Mantel fester um meinen Körper und laufe schneller. Die Nacht ist sehr kalt und der Nieselregen befeuchtet meine Haare.
Ich höre Schritte hinter mir und laufe schneller. Wieder passiere ich die dunklen Gassen. Plötzlich legt sich eine Hand auf meinen Mund und zieht mich in eine der Gassen. Ich versuche zu schreien, es geht aber nicht.

Teil 18

Hart werde ich gegen die Wand gedrückt. Ich öffne meine Augen wieder und sehe den Typen vom Club vor mir. „Hallo Süsse, hab ich dich überrascht?“ „Was willst du von mir?“ „Dich“, antwortet er bedrohlich langsam. „Ach du willst ein bisschen spielen was?“ Er nickt und grinst mich an. Seine Hand schiebt meinen Rock etwas hoch. Ich lächle ihn nur verwegen an und hebe mein Bein ein bisschen an. Er schiebt meinen Mantel ein wenig zur Seite und beisst mir in die Schulter. Es brennt und ich will schreien vor Schmerz. Meine Hand macht sich selbstständig und fährt in meine Tasche. Ich greife nach meinem Dolch und schneide dem Drecksschwein die Kehle durch. Blutend und nach Luft jappend fällt er zu Boden. Seine Augen schauen mich geschockt an. Ich schleife ihn tiefer in die Gasse und lege ihn hinter die Mülltüten. Der Regen wird all meine Spuren weggewischt haben bis sie die Leiche finden würden. Ich schlinge den Mantel wieder um mich und laufe entspannt nach Hause.

Die warme Dusche tat gut. Nun liege ich hier in meinem Bett, alleine ohne Lauri. Tränen laufen wieder über meine Wangen. Ich vermisse ihn so. Wie soll ich nur die paar Wochen überstehen ohne ihn.
Bald falle ich in einen unruhigen Schlaf.

Teil 19

Meine Hände sind voll Blut. Der weisse Laken saut die Flüssigkeit gierig auf. Was war passiert? Ich lasse den Dolch fallen. Langsam sehe ich auf. Mein Atem stockt. Nein! Das darf nicht sein! Leblos lag er da, ich hatte ihn getötet, aber wieso? Immer wieder höre ich seine Stimme in meinem Kopf. Ich werde nicht mehr zurückkommen. Ich werde dich verlassen. Hatte ich es deshalb getan.

Schweissgebadet schrecke ich hoch und stelle das Licht an. Vorsichtig sehe ich mich um. Kein Blut – Gott sei Dank! Ich hatte wieder einer meiner bösen Träume. Müde lege ich mich wieder hin und schalte das Licht wieder aus. Bald schlafe ich wieder ein. Diesmal ohne Alpträume.

Langsam wache ich auf. Jemand küsst mich zart auf den Mund. Müde blinzle ich vor mich hin. „Lauri!“, quietsch ich erfreut und falle ihm um den Hals. „Endlich bist du zurück. Ich hab dich soooooo vermisst“, jammere ich und schmuse ihn erst einmal ab. Lauri lächelt zuckersüss. „Nicht so stürmisch Schatzi. Erst einmal Guten Morgen. Und ja ich bin wieder zurück. Hast mir auch gaaanz doll gefehlt.“ Zärtlich küsst er meine Stirn und nimmt mich anschliessend in seine Arme. Ich schloss meine Augen wieder und kuschelte mich an ihn. Zärtlich beginnt Lauri meinen Hals zu küssen. Seine Hände krabbeln unter meine Kleidung und ziehen mich langsam aus.
Sanft streichelt er mich am ganzen Körper. Ich helfe nun auch ihm aus seinen Sachen. Leidenschaftlich lieben wir uns. Ich hatte es so sehr vermisst ihn in mir zu spüren.
Erschöpft kuscheln wir zusammen und schlafen Arm in Arm ein.

Teil 20

Am Nachmittag wache ich auf. Lauri ist auch schon wach, liegt aber immer noch neben mir und streichelt sanft meinen Bauch. „Cleo?“ „Hmm?“ „Es tut mir leid.“ Fragend sehe ich ihn an. „Ich glaub ich hab dich heute Morgen im Eifer des Gefechts gebissen.“ Verwirrt sehe ich ihn an. Kurz zeigt er mit dem Finger auf meine Schulter. Rasch lege ich meine Hand auf die Stelle. Ich hatte ja noch ein Andenken von gestern Nacht. „Ach schon gut Schatz, es tut gar nicht weh.“ „Sicher? Sieht böse aus. Vielleicht solltest du zum Arzt gehen?“ „Ja, klar dann haben sie den Bissabdruck und finden den Mörder von dem Typen , sonst noch was?“, dachte ich mir. „Ne Schatz. Ein bisschen Salbe ist genug.“ „Ok, und ich versprech, dass kommt nicht mehr vor.
Das ist mir noch nie passiert. Ich liebe dich und will dir nicht weh tun.“ „Schon gut. Das bringt mich nicht um. Ich bin nur froh, dass du endlich wieder hier bist.“ „Danke, dass hast du schön gesagt. Ich bin auch froh, wieder bei dir zu sein.“
Ich kuschle mich wieder an ihn. Ich bin so froh, dass er nicht misstrauisch wurde. Ich war wirklich unvorsichtig. Dieses Töten muss endlich aufhören. Diese Wut und Lust musste endlich unter Kontrolle gebracht werden.

„Bist du gut klar gekommen so alleine?“ „Ja, also sagen wir’s so ich hatte keine Probleme. Aber ich hab dich vermisst. Irgendwie war es immer so still und neben mir hat sich nichts im Bett bewegt. Manchmal hab ich sogar mit dem Fernseher gesprochen um meine Stimme zu hören“, antworte ich ihm und sehe ihn mit meinem süssen Hundeblick an. „Och, du Armes. Ich muss dich wohl das nächste Mal mitnehmen. Sonst wirst du noch zum Psychopathen.“ Gequält versuche ich über den Witz zu lachen – wenn er wüsste.
„Aber jetzt geht ihr nicht so schnell wieder weg oder?“ „Nur hier im Inland. Und dann nehme ich dich eh mit mir mit.“ „Gut, denn ich mag es nicht allein zu sein. Und ich glaube ich kündige meinen Job. Diese schleimigen Kerle gehen mir auf die Nerven.“ „Hattest du Probleme als ich weg war?“ „Naja, es ging. Irgendwann hat es der nervigste auch kapiert und jetzt lässt er mich in Ruhe.“ „Für mich ist es ok wenn du aufhörst, dann hab ich dich wenigstens immer bei mir und kann dich mitnehmen wenn ich wieder unterwegs bin.“ „Du bist süss“, säusle ich ihm zu und geb ihm einen dicken Schmatzer.

Die Polizei hat unterdessen mein letztes Opfer gefunden. Auf jedem Sender berichten sie über meine Morde. Irgendwie bekam ich es mit der Angst zu tun. „Schatz, wann gehen wir wieder auf Tour?“ „Erst in ein paar Wochen, wieso?“ „Können wir denn solange das Land verlassen – emm.. ich meine Urlaub machen.“ „Natürlich aber wieso klingst du so gestresst?“ Wieder läuft der Bericht im Fernsehen. „Ach nur so. Irgendwie fällt mir die Decke auf den Kopf.“ Wieder wird ein Foto von meinem Dolch gezeigt, wie er etwa aussehen könnte. Ich spüre wie ich mich immer mehr verspanne. Ich kann ihn einfach nicht anlügen – ich will es nicht, aber ich kann es ihm auch nicht sagen. Mein Magen verkrampft sich wieder. Die Mordopfer werden gezeigt. Ich renne los, reiss die Tür zur Toilette auf und übergebe mich.
Ich weiss Lauri ist mir gefolgt. Er nimmt sich einen Waschlappen und macht ihn nass. Vorsichtig hält er mir meine Haare zurück und legt mir den kalten Waschlappen in den Nacken.
Mein Magen ist leer und ich spüle die Toilette. Lauri hilft mir hoch und beuge mich übers Waschbecken um meinen Mund zu spülen. Sanft streicht er mir mit dem Waschlappen über mein heisses Gesicht. Er zieht mich hinter sich wieder zurück ins Wohnzimmer und rückt mich auf die Couch. „Kann es sein, dass du mir was zu sagen hast?“ Durchdringend sieht er mich an. Ich ringe mit mir selber. Sollte ich es ihm wirklich sagen? „Wieso meinst du?“ „Seit Berichte über die Morde im Fernsehen kommen, wirkst du so ängstlich und angespannt. Aber ich verstehe nicht wieso? Der Mörder tötet nur Männer.“ „Eben, vielleicht mach ich mir ja Sorgen um dich.“ Lauri lächelt sanft. „Schatz, diese Männer hatten Sex bevor sie gekillt worden sind. Ich schlaf nur mit dir , also keine Sorge. Ich werde kein Opfer der Schwarzen Witwe werden.“ „Sie? Schwarze Witwe?“ „Die Medien nennen sie so, weil sie wie die Spinne ihre Opfer nach der Paarung tötet. Echt freaky.“ „Haben die wenigstens eine Idee wer sie ist.“ Er beginnt wieder zu lachen. „Du glaubst es nicht aber die Profile würde sogar zu dir passen.“ „Was?“, ruf ich hektisch. „He Süsse, ganz ruhig. Ab heute bekommst du keinen Kaffee mehr.“ Ich kann es kaum glauben, dass er es nicht merkt. „Nein ,mal im ernst wieso geht dir das alles so nahe, dass du dich übergeben musst?“ „Ich bin nur etwas gestresst. Ich will mal was anderes sehen als Helsinki.“ „Wie wäre es wenn wir uns eine Blockhütte mieten und so Abstand bekommen?“ „Ja, dass wär super.“

Zwei Tage später sind wir am packen. Ich freue mich riesig darauf. Endlich aus der Stadt – endlich aus dem Schussfeld. „Cleo bist du soweit?“ „Ja gleich“, rufe ich und schnappe mir meine Tasche.
Rasch fahren wir los. Ich geniesse die Fahrt und betrachte die schöne Natur durch das Fenster. Ich war müde und schlief bald ein.

„Aufwachen Schatz wir sind da.“ Müde öffne ich meine Augen. Ein glückliches Lächeln huscht über meine Lippen. Das Haus ist wunderschön. Es steht am Waldrand direkt neben einem See. Ich steige aus und falle ihm erst einmal um den Hals. „Danke Schatz, hier ist es wunderschön.“ Ich küsse ihn leidenschaftlich. „Ich bin froh, dass es dir gefällt und ich hoffe du kannst dich wirklich hier entspannen.“
„Ganz bestimmt, ich hab ja dich hier und gaaanz viel Zeit“, antworte ich ihm und grinse ihn verführerisch an. Er versteht meine Anspielung direkt und hebt mich hoch. Ohne vorher den Wagen auszupacken verziehen wir uns ins Schlafzimmer. Es war einfach nur wunderschön mit ihm. Wieder schlief ich in seinen Armen ein.

Lauris Sicht

Cleo schläft noch immer in unserem Bett. Leise schlich ich mich nach draussen um das Auto auszuräumen. Wir hatten nicht viel mit uns also war ich rasch fertig. Entspannt setzte ich mich auf die Terrasse und suche in Cleos Rucksack nach ihren Zigaretten. Plötzlich stockt mein Atem. Ich kann nicht glauben was ich sehe. Schnell greife ich danach und gehe ins Schlafzimmer. „Cleo wach auf!“, schreie ich schon fast. Mein Herz rast ich bin so wütend.
„Was ist denn?“ „Wieso lügst du mich an?“ „Was?“ Ich halte ihr den Dolch hin. “Willst du mir nicht etwas sagen?” „Wieso durchsuchst du meine Sachen?!“ „Ich wollte nach Zigaretten suchen. Und jetzt gebe es schon zu! Du hast sie alle getötet! Du betrügst mich und tötest andere Menschen.“ „Ich töte nur die, die es auch verdient haben!“ „Wieso hat es ein Mensch verdient zu sterben?“ „Wenn sie Unschuldigen weh tun!“, schreit sie und bricht weinend zusammen. „Haben sie dir weh getan?“ „Ich hab nur diese Schleimer getötet die mich angegraben haben oder mir weh tun wollten. Ich wollte das alle Männer die so sind wie meine Vergewaltiger sterben müssen, damit sie keinen anderen weh tun können. Jedes Mal habe ich den Mord an meiner Lehrerin wieder gesehen oder die Bilder meiner Vergewaltigung. Ich konnte nicht anders.“ Tränen schiessen in ihre Augen und sie hält ihre Hände vors Gesicht. Ich setzte mich neben sie. „Wieso hast du mich nicht getötet?“ „Ich habe mich in dich verliebt. Du warst so liebevoll und sanft nicht wie die anderen. Ich konnte es nicht tun, darum bin ich auch abgehauen. Ich hatte Angst ich könnte dich töten, doch dann wurde mir klar, dass ich es niemals tun könnte. Ich liebe dich wirklich. Bitte verlass mich nicht, bitte?“ Das ist alles so unreal. Ich liebe eine Mörderin. Ich meine wie kannst du sicher sein mich nicht zu töten, vielleicht bist du mal sauer auf mich.“ „Du wirst nie so wie diese Männer sein. Du würdest mich nie schlagen, betrügen oder vergewaltigen – ich kenne dich gut genug um das zu wissen.“ „Was willst du jetzt tun?“ „Vergrabe den Dolch weit weg. Ich werde nie mehr töten und die Polizei sollte mich nicht finden. Du wirst mich doch nicht verraten?“ „Ich weiss nicht was ich tun soll. Du hast mit anderen Männern geschlafen und sie getötet. Der Biss war auch nicht von mir oder?“ „Nein war er nicht. Wie gesagt er hat mir wehgetan. Ich wollte dir nicht weh tun. Es hat mir wirklich nichts bedeutet.“ „Ich weiss nicht was ich tun soll. Ich werde spazieren gehen und darüber nachdenken, was ich von dem allem halten soll.“ Ich werfe den Dolch auf den Tisch, packe meinen Rucksack und verlasse das Haus. Ich weiss einfach nicht mehr was ich von ihr halten soll.

Cleos Sicht

Ich war wütend auf mich. Ich hatte vielleicht alles kaputt gemacht. Ich greife nach dem Dolch und verlasse die Hütte. Ich laufe zum See und werfe den Dolch soweit weg wie ich nur kann. Weinend breche ich auf dem Steg zusammen. Ich habe das Gefühl Lauri verloren zu haben – für immer. Müde schleppe ich mich zurück ins haus und lege mich ins Bett. Unter Tränen schlafe ich irgendwann ein.

Lauris Sicht

Es ist bereits dunkel als ich nach Hause komme. Cleo liegt bereits im Bett und schläft. Ihre Augenlieder sind noch immer rot vom weinen. Sie scheint mich wirklich zu lieben, wie ich es tu. Ich kann sie nicht verraten. Müde lege ich mich neben sie und lege meinen Arm um ihre Hüft. „Heisst das du liebst mich trotzdem noch?“ Müde und traurig schaut sie mich an. „Ja, ich liebe dich und ich werde dich nicht verraten, aber ich möchte, dass du eine Therapie machst. Du kannst nicht alle so hassen. Aber mir ist auch klar, dass ich dich zu sehr liebe um dich zu verlieren. Wir werden alles für uns behalten und sonst folge ich dir in den Knast wenn’s sein muss.“ „Ich liebe dich Lauri und ich bin so froh, dass du bei mir bleibst. Ich möchte auch nur glücklich sein mit dir. Deshalb habe ich den Dolch weggeworfen.“ Leidenschaftlich küssen wir uns.
Wir haben beschlossen unser Geheimnis für uns zu behalten und für immer zusammen zu bleiben.
Durch Lauri wurde ich wieder zu einem besseren Menschen – einem mit Gefühlen.

Ende





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